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Das österreichische Fernsehmagazin

Christoph Waltz

Christoph Waltz
Geburtsort:
Wien, Österreich
Auszeichnungen:
Adolf Grimme Preis (D): 2002, 2004
Baden-Badener Fernsehspieltage (D): Sonderpreis 1996
Bayerischer Fernsehpreis (D): 1997
Deutscher Fernsehpreis (D): 2003
Goldene Kamera (D): 2004
Veröffentlicht:
27.03.2002
Bürgerlicher Name: Christoph Waltz
Alle gingen zur Bühne, ob als Schauspieler, Komponist oder Kostümbildner. Eigentlich kein Wunder, dass auch Christoph Waltz am Max-Reinhardt-Seminar studierte und schon mit 19 Jahren im Züricher Schauspielhaus als „Amadeus“ debütierte - obwohl er anfangs auf keinen Fall in die Familien-Fußstapfen treten wollte. Heute lebt der dreifache Vater Christoph Waltz in London. Er gehört zu den vielseitigsten deutschsprachigen Schauspieler. Die drei Kinder stammen aus der Ehe mit einer Amerikanerin.

Deutschen Kinobesuchern fiel der Darsteller mit dem markanten Kinn, den kindlich wirkenden Augen und der eher schmalen Gestalt zum Beispiel als frustrierter Romanautor in „Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit“ (1998) auf.

Für das Fernsehen arbeitet Christoph Waltz bereits seit Ende der Siebziger Jahre. Besonders in Erinnerung geblieben ist er den Zuschauern bestimmt in Krzysztof Zanussis „Leben für Leben“ (1991) oder in der Hauptrolle des Wiedertäufer-Dramas „König der letzten Tage“ (1993).

Als Waltz 1996 in Peter Keglevics „Du bist nicht allein - Die Roy Black Story“ den alkoholkranken Schlagersänger spielte, brachte ihm das Bekanntheit bei einem großen Publikum und einen Preis bei den Baden-Badener Tagen des Fernsehspiels ein. Weitere Popularität bescherte ihm seine Darstellung des Oetker-Entführers Dieter Cilov im TV-Film „Tanz mit dem Teufel - die Entführung des Richard Oetker“ (2001), wofür er mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet wurde.

Ob als Täter, Kripokommissar, Macho, Dozent oder als einsamer Schlagerstar - selbst den Osama Bin Laden gab der gebürtige Wiener überzeugend („Death, Deceit & Destiny Aboard the Orient Express“, 2001). Er selbst sieht seine Schauspielkunst eher lässig - es sei eben ein guter Job, äußerte er gegenüber der „Berliner Morgenpost“.

In den letzten Jahren konnte man Marcus Waltz in so unterschiedlichen Produktionen wie „Der alte Affe Angst" (2003), „Herr Lehmann“ (2003), und „Die Patriarchin“ (2005) sehen. 2008 spielte der gebürtige Wiener im TV-Serienkillerthriller „Das jüngste Gericht“ und Matti Geschonnecks „Idylle der Hyänen“.

Interviews

Christoph Waltz
Interviews, 27. März 2002
Alle gingen zur Bühne, ob als Schauspieler, Komponist oder Kostümbildner. Eigentlich kein Wunder, dass auch Christoph Waltz am Max-Reinhardt-Seminar studierte und schon mit 19 Jahren im Züricher Schauspielhaus als „Amadeus“ debütierte - obwohl er anfangs auf keinen Fall in die Familien-Fußstapfen tr… mehr >
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