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Christopher Walken

Christopher Walken

Bürgerlicher Name: Ronald Walken
Geburtsort:
Queens, New York, USA
Auszeichnungen:
American Comedy Award (USA) 2001
BAFTA Award (GB) 2003
Gotham Award (USA) 1995
NSFC Award (USA) 2002
NYFCC Award (USA) 1978
Oscar (USA) 1978
Veröffentlicht:
11.02.2003
 
Seine Charaktere wirken stets nervös und unausgeglichen. Typen, denen man nicht im Dunkeln begegnen möchte. Christopher Walken erklärt seine Fähigkeit, solche Menschen darstellen zu können, damit, dass er selbst beunruhigend vorhersehbar sei. Ein Mann, der seit über dreißig Jahren glücklich verheiratet ist und immer pünktlich seine Rechnungen bezahlt.

In Kontakt mit dem Showgeschäft kam er dank seiner engagierten Mutter schon früh. Die fünfziger Jahre waren eine Hochzeit des amerikanischen Fernsehens, so dass Christopher Walken im Alter von zehn Jahren bereits die Möglichkeit bekam, mit Größen wie Milton Berle und Jerry Lewis vor der Kamera zu stehen. Mit 15 Jahren hatte er seinen ersten Auftritt in einem Musical und mit 16 feierte er sein Debüt am Broadway.

In den siebziger Jahren spielte er zunächst in einigen unbedeutenden Filmen mit, bis ihm Woody Allen einen Auftritt in "Der Stadtneurotiker" (1977) gab. Für die Rolle des Han Solo in "Krieg der Sterne" (1977) war er leider nur zweite Wahl, doch der große Durchbruch gelang ihm 1979, als er für seine schauspielerische Leistung in "Die durch die Hölle gehen" mit dem Oscar für den besten Nebendarsteller ausgezeichnet wurde.

Die glaubhafte Darstellung des prophetisch begabten Johnny Smith in der Stephen-King-Verfilmung "Dead Zone" (1983) untermauerte sein Talent, Charaktere zu spielen, denen etwas beunruhigend Unheimliches anhaftet. Es folgten Rollen als skrupelloses Wunder-Klonkind Max Zorin im James-Bond-Abenteuer "Im Angesicht des Todes" (1985) und als eleganter, aber gewissenloser Unternehmer Max Shreck in "Batmans Rückkehr" (1992).

In den Neunzigern wich Walken zuweilen von diesem düsteren Rollenimage ab und spielte u.a. auch in Komödien wie "Wayne's World 2" (1993) oder "Mäusejagd" (1997) mit. Seine bekannteste Rolle in dieser Zeit ist wohl der Kurzauftritt in Quentin Tarantinos "Pulp Fiction" (1994) als Vietnam-Veteran, der einem Jungen die goldene Uhr seines verstorbenen Vaters übergibt.

Doch Christopher Walken ist nicht nur Schauspieler. Dass er auch als Komiker und Tänzer zu überzeugen weiß, hat er schon mehrmals in "Saturday Night Live" unter Beweis gestellt. Für die Tanzeinlage in dem Film "Tanz in den Wolken" (1981) erhielt er nicht nur von Kritikern, sondern auch von den Tanzlegenden Fred Astaire und Gene Kelly hohes Lob. Auch die MTV-Generation hat Walken dank des Fatboy-Slim-Videos "Weapon of Choice" (2001) von seiner Leichtfüßigkeit überzeugt. Mittlerweile bemüht er sich, als "Hommage an den Broadway" in jedem seiner Filme eine kurze Tanzeinlage zu geben.

Zuletzt war Christopher Walken neben Tom Hanks und Leonardo DiCaprio in der Krimikomödie "Catch Me If You Can" (2002) zu sehen, wofür er mit dem NSFC Award ausgezeichnet wurde.
 
 

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