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Cate Blanchett

Cate Blanchett

Bürgerlicher Name: Catherine Elise Blanchett
Geburtsort:
Melbourne, Australien
Auszeichnungen:
Academy Awards (USA): Oscar 2005
Australian Film Critics Circle Award (AUS) 1998
Australian Film Institute (AUS): AFI Award 2005, 1997
BAFTA Film Award (GB) 2008, 2005, 1999
BFCA Award (USA) 2004, 1999
Chlotrudis Award (USA) 2002, 1999
CFCA Award (USA) 2007, 1999
DFWFCA Award (USA) 2006
Film Critics of Australia Awards (AUS) 2005, 1998
Florida Film Critics Circle Awards (USA) 2006, 2002
Golden Globe (USA) 2008, 1999
Goldene Kamera (D) 2002
Golden Satellite Award (USA) 1999
Gotham Award (USA) 2006
Kansas City Film Critics Circle Awards (USA) 2005
Las Vegas Film Critics Society Awards (USA) 2005, 1998
London Film Critics Circle Award (GB) 1999
NBR Award (USA) 2005, 2003, 2001
Online Film Critics Society Award 2005, 1999
Phoenix Film Critics Society Awards (USA) 2006, 2004, 2003, 2002
Screen Actors Guild Awards (USA) 2005, 2004
Sydney Theatre Critics Circle (AUS): Newcomer of the Year 1993, Best Actress 1993
Toronto Film Critics Association Awards (CAN) 2006, 1998
WAFCA Award (USA) 2004
Veröffentlicht:
07.12.2001
 
Man könnte meinen, dass die Mitwirkung bei diesem Mammutprojekt - alle drei Teile der Trilogie wurden innerhalb von zwei Jahren hintereinander weg in Neuseeland gedreht - eine Schauspielerin erstmal einigermaßen auslasten.

Nicht jedoch Cate Blanchett. Die fleißige Australierin drehte in den letzten Jahren außerdem noch fünf andere Filme: Sie spielte eine Hauptrolle in "The Man Who Cried" (2000), dem Mystery-Thriller "The Gift" (2000), der Krimikomödie "Bandits" (2001), Tom Tykwers Drama "Heaven" (2001) sowie die Titelrolle in "Die Liebe der Charlotte Gray" (2001).

Ach ja, und dann ist die Schauspielerin, die seit 1997 mit Andrew Upton verheiratet ist, im Dezember 2001 und dann im April 2004 auch noch Mama geworden.

Ihre Karriere begann Cate Blanchett am Theater. Obwohl sie sich für hässlich hielt und daran zweifelte, dass irgendjemand sie mit ihrem angeblichen Pferdegebiss auf der Bühne sehen wollte, probierte sie es schon in der Schule mit der Schauspielerei und besuchte später das australische National Institute of Dramatic Art.

Nach ihrem Abschluss trat sie der Company B., einer renommierten Theatergruppe in Sydney, bei und bekam außerdem ein Engagement bei der großen Sydney Theatre Company. Das Pferdegebiss war da längst vergessen. Cate Blanchett war 1993 die erste und einzige Schauspielerin, die den begehrtesten australischen Theaterpreis, den Critics Circle Theatre Award, gleichzeitig als bester Nachwuchsstar und als beste Hauptdarstellerin in Empfang nehmen konnte.

Bei so viel Ruhm wurden bald die australischen Fernsehmacher auf die Newcomerin aufmerksam. Cate Blanchett spielte die Hauptrollen in den TV-Serien "Heartland" und "Bordertown" - nicht aber in "Neigbours". Bei dieser soapigsten aller Soaps hat die Schauspielerin nie mitgespielt, und darauf legt sie heute noch Wert.

1997 gab Blanchett ihr Filmdebüt in "Paradise Road". Im gleichen Jahr spielte sie ihre erste Hauptrolle in der romantischen Komödie "Heiraten ist Glückssache" (1997), für die sie den AFI Award, sozusagen den australischen Oscar, in Empfang nehmen konnte. Ebenfalls noch 1997 stand sie in der Titelrolle von "Oscar and Lucinda" zusammen mit Ralph Fiennes vor der Kamera.

Ihren großen internationalen Durchbruch feierte die Australierin ein Jahr später: Für ihre beeindruckende Darstellung der englischen Königin in "Elizabeth" (1998) bekam sie zahlreiche internationale Preise, unter anderem einen Golden Globe und einen Golden Satellite Award. Auch für den Oscar wurde sie nominiert, doch den schnappte ihr Gwyneth Paltrow ("Shakespeare in Love") vor der Nase weg.

Nichtsdestotrotz standen die beiden Konkurrentinnen im gleichen Jahr für den Thriller "Der talentierte Mr. Ripley" (1999) gemeinsam vor der Kamera. Und bei dem Arbeitseifer, den Cate Blanchett in den letzten Jahren gezeigt hat, war es fast klar, dass sie sich die begehrte Auszeichnung der amerikanischen Academy schon bald nach der Babypause holen würde:

Für Ihre Darstellung der Katherine Hepburn in "Aviator" (2004) kassierte sie 2005 endlich den Oscar. Was nicht bedeutet, dass sie sich danach zur Ruhe setzte. Im Dezember 2006 folgte das Drama "Babel" (mit Brad Pitt) und 2007 die Filme "The Good German", "Notes On A Scandal" (Oscarnominierung!) und "The Golden Age".
 
 

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