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Sönke Wortmann

Sönke Wortmann

Bürgerlicher Name: Sönke Wortmann
Geburtsort:
Marl, Deutschland
Auszeichnungen:
Adolf-Grimme-Preis 2007
Bayerischer Filmpreis (D) 1998 und 2004
Deutscher Filmpreis in Gold (D) 1995 und 2004
Friedrich-Wilhelm-Murnau-Award (D, Kurzfilmpreis) 2001
Montréal First Film Prize (Can) 1992
Münchner Filmfestspiele: Förderpreis 1991
Veröffentlicht:
21.09.2001
 
Bei Sönke Wortmann ist das anders: "Das können Sie schon sagen, das fasse ich als Kompliment auf." Der Macher der Erfolgsfilme "Kleine Haie" und "Der bewegte Mann" sieht sich eher als konservativ, was seine Arbeit angeht. "Ich scheue mich vor Mätzchen. Vielleicht bin ich so weit hinten, dass ich in Wirklichkeit schon wieder ganz vorne bin."

Sönke Wortmann studierte nach dem Abitur an der Münchner Hochschule für Film und Fersehen. Sein Abschlussfilm "Drei D" wurde mehrfach ausgezeichnet. 1990 drehte Wortmann den vielbeachteten Fernsehfilm "Eine Wahnsinnsehe" mit Barbara Auer und Thomas Heinze, ein Jahr später gab er sein Kinodebüt mit "Allein unter Frauen" (1991). Der Film bekam einen Förderpreis bei den Münchner Filmfestspielen.

Genauso erfolgreich ging es weiter: Wortmanns nächster Film "Kleine Haie" (1992) gewann den ersten Preis in Montreal und setzte sich damit sogar gegen Quentin Tarantinos "Reservoir Dogs" durch. "Kleine Haie" beschreibt mit Witz und Gefühl die Ängste und Sorgen, die drei junge Männer während ihrer Aufnahmeprüfung an der Filmhochschule durchleiden - wie einst Sönke Wortmann selbst.

Zum Star und Erneuerer des deutschen Films wurde Wortmann dann mit dem "Bewegten Mann" (1994). Der Film wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Filmpreis in Gold, und brach alle für deutsche Filme übliche Besucherrekorde. Nicht ganz so erfolgreich waren "Das Superweib" (1996) und "Der Campus" (1998).

Hatte Wortmann bisher meist traditionelle Erzählweisen bevorzugt, so ging er 1999 bei "St. Pauli Nacht" neue Wege. Der Episodenfilm erzählt seine Geschichten nicht chronologisch, sondern in der Reihenfolge ihrer Gewichtung und nacheinander aus der Perspektive verschiedener Personen.

Im Jahr 2000 wagte der deutsche Erfolgsregisseur den Sprung über den großen Teich. Er führte Regie bei der Verflimung von Leon de Winters Roman "Der Himmel von Hollywood" und durfte dabei Stars wie Burt Reynolds, Rod Steiger und Tom Berenger herumkommandieren. Auch wenn Sönke Wortmann nicht in Hollywood bleiben will, so hat ihm das Filmprojekt doch großen Spaß gemacht. "Zu 90 Prozent ist es gut gelaufen", sagt er, "und ich würde es jederzeit wieder machen."

Hat er aber noch nicht. Stattdessen hat er sch um den Fußball gekümmert. Mit "Das Wunder von Bern" erfüllte er sich als Autor, Regisseur und Produzent seinen größten und anspruchsvollsten Kinotraum und begeisterte ein Massenpublikum. Die neue Serie "Freunde für immer – Das Leben ist rund" (2006) bewegt sich, wie "Das Wunder von Bern", im Fußball-Milieu.

Und den Abschluss seiner "Fußball-Trilogie" bildete der Dokumentarfilm "Deutschland. Ein Sommermärchen" über die DFB-Elf in der Fußball-WM 2006. Das Publikum war begeistert, der Grimmepreis der Lohn.

Filme mit Sönke Wortmann

Drei D, Zeichentrick/Animation, D 1988
Allein unter Frauen, Zeichentrick/Animation, D 1991
Mr. Bluesman, Zeichentrick/Animation, D 1992
Der bewegte Mann, Zeichentrick/Animation, D 1994
Das Superweib, Zeichentrick/Animation, D 1995
Charleys Tante, Zeichentrick/Animation, D 1996
Der Campus, Zeichentrick/Animation, D 1998
Der Himmel von Hollywood, Technik/Naturwissenschaften, D/USA/NL 2001
Lammbock - Alles in Handarbeit, Zeichentrick/Animation, D 2001
Das Wunder von Bern, Comedyserie, D 2003
Der Schatz der weißen Falken, Krimiserie, D 2005
Hardcover, Technik/Naturwissenschaften, D 2007
Hangtime - Kein leichtes Spiel, Comedyserie, D 2009
 
 

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