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Claude Jade

Claude Jade

Bürgerlicher Name: Claude Marcelle Jorré
Geburtsort:
Dijon, Frankreich
Sterbedatum:
2006-12-01
Auszeichnungen:
International Filmfestival Palm Beach (USA): New Wave Award 2000
Prix de Comédie (Fr) 1966
Veröffentlicht:
21.08.2001
 
Berühmt wurde Claude Jade mit der einzigartigen Chronik eines jungen Pariser Paares: in "Geraubte Küsse" (1968), "Tisch und Bett" (1970) und "Liebe auf der Flucht" (1979) spielte sie an der Seite von Jean-Pierre Léaud (Antoine Doinel) dessen Freundin und spätere Frau Christine Darbon.

Nach dem Besuch des Konservatoriums in Dijon und später in Paris erhielt sie 1967 ihre erste größere TV-Rolle in der Serie "Les oiseaux rares". Doch der Prix de Comédie für ihre Agnès in Molières "Schule der Frauen", die Arbeit mit Jean-Laurent Cochet am Théâtre Edouard und Sacha Pitoeff am Théâtre Moderne legten sie vorerst auf die Bühne fest.

Dann entdeckte François Truffaut sie in einer Aufführung von Pirandellos "Heinrich IV" und gab ihr die Hauptrolle in "Geraubte Küsse". Die Liebesbeziehung endete vor der für Juni 1968 geplanten Hochzeit, doch Truffaut ermöglichte der 19-jährigen Debütantin eine internationale Karriere. In Hollywood war sie noch im gleichen Jahr in Alfred Hitchcocks "Topas" die frisch verheiratete Agententochter Michèle, später konnte sie ihr großes Talent auch in Japan, Belgien, Italien, Deutschland und in zwei sowjetischen Großproduktionen ("Teheran 43", "Lenin in Paris") einsetzen.

In Frankreich hatte sie ihre erfolgreichste Rolle als bezaubernde Manette in Edouard Molinaros "Mein Onkel Benjamin" (1969). Auch arbeitete sie häufiger für das Fernsehen, wo sie ihren größten Erfolg als Heldin des Sechsteilers "Die Insel der dreißig Tode" (1979) hatte.

1972 heiratete sie den Diplomaten Bernard Coste, 1976 wurde ihr Sohn Pierre geboren. Im Februar 2000 erhielt Claude Jaude in Palm Beach den "New Wave Award" für ihre "trendsetzende Rolle in der Filmwelt". Sechs Jahre später erlag Claude Jaude einem Krebsleiden.
 
 

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