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Harvey Keitel

Harvey Keitel

Bürgerlicher Name: Harvey Keitel
Geburtsort:
Brooklyn, New York, USA
Auszeichnungen:
AFI Award (Sustralien) 1993
Indipendent Spirit Awards (USA) 1993
Fantasporto (Portugal): International Fantasay Film Award 1993
NSFC Award (USA) 1992
Silberner Bär (D) 1995
Veröffentlicht:
28.12.2006
 
Schon früh kämpfte der Sohn osteuropäischer Einwanderer auf den Straßen Brooklyns ums Überleben, diese Erfahrungen flossen später in seinen Rollen in "Taxi Driver" (1975) oder "Reservoir Dogs" (1991) ein.

Um aus den Slums herauszukommen, ging er mit 18 zu den Marines, kehrte aber nach zwei Jahren nach New York zurück. Mit Gelegenheitsjobs finanzierte er seine Schauspielausbildung und begann, in kleinen Off-Broadway-Theatern zu spielen.

1965 fragte ein Absolvent der Filmhochschule bei ihm an, ob er eine Rolle in seiner Abschlussarbeit übernehmen könne. Keitel ahnte nicht, dass er damit den Grundstein für seinen späteren Filmruhm legen sollte. Mit "Wer klopft denn da an meine Tür?" (1967) begann seine Zusammenarbeit mit Martin Scorsese. Der große Durchbruch aber kam erst Anfang der 90er mit Filmen wie "Thelma und Louise" (1991), "Bad Lieutenant" (1992) oder "Das Piano" (1993).

Die Liste seiner Filme ist lang. Und vielfältig. Tarantinos "Pulp Fiction" (1994) folgte die Paul-Auster-Verfilmungen "Smoke" (1995) und "Blue in the Face" (1995). Denen wiederum der Horroschocker "From Dusk Till Dawn" (1996). Filme jüngeren Datums sind "das Vermächtnids der Tempelritter" (2004) und "Be Cool" (2005).

Schon als sich Harvey Keitel seine Rollen aussuchen konnte, arbeitete er immer noch häufig mit jungen und unbekannten Regisseuren zusammen. So wirkte er beispielsweise bei den Regiedebüts von Quentin Tarantino, Alan Rudolph oder Ridley Scott mit.

Seit 2001 ist der überzeugte Pazifist mit der Schauspielerin Daphna Kaster verheiratet. Tochter Stella stammt allerdings aus seiner früheren Ehe mit Lorraine Bracco. Sohn Hudson entstammt seiner Liaison mit Lisa Karmazin.
 
 

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