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Das österreichische Fernsehmagazin

Matt Dillon

Matt Dillon
Geburtsort:
New Rochelle, New York, USA
Auszeichnungen:
Blockbuster Entertainment Award (USA) 1999
Dallas-Fort Worth Film Critics Association Awards (USA) 2005
Independent Spirit Award (USA) 1990
MTV Movie Award (USA) 1999
Screen Actors Guild Awards (USA) 2006
Veröffentlicht:
27.06.2001
Bürgerlicher Name: Matt Dillon
Sein selbstbewusstes, ja rotzfreches Auftreten, verhalf ihm zu seiner ersten Filmrolle. Matt Dillon, der Zweitälteste von sechs Kindern einer streng katholischen, irischen Familie, ließ sich beim Casting-Gespräch von den Filmleuten nicht beeindrucken.

Er kämmte sich in aller Ruhe die Haare und fragte als Erstes, ob er sein Fahrgeld zurückbekäme. Sein Entdecker Vic Ramos und der Regisseur Johnathan Kaplan waren sich einig: Der 14-Jährige war die Idealbesetzung für die Rolle des "Richie" in "Wut im Bauch" (1979).

Der rebellische Junge mit den dunklen Augenbrauen und dem energischen Kinn wurde schon bald nach seinem Debütfilm zum heiß begehrten Teenie-Schwarm. Die überzeugendsten Darstellungen des jugendlichen Außenseiters lieferte er 1983 in Francis Ford Coppolas Filmen "Die Outsider" und "Rumble Fish". Matts jüngerer Bruder, Kevin Dillon, wurde ebenfalls Schauspieler und war unter anderem in "Platoon" (1986) und "The Doors" (1991) zu sehen.

Der Sprung vom Teenie-Star zum anerkannten Charakterdarsteller gelang Matt Dillon 1989 mit "Drugstore Cowboy". Dillons schauspielerische Leistung als drogenabhängiger Räuber "Bob" entsprach nicht mehr den Wunschträumen kleiner Mädchen, dafür umso mehr dem Geschmack der Kritiker.

Danach war er unter anderem in den Thrillern "To Die For" (1995) und "Wild Things" (1998) zu sehen. Matt Dillon kann aber auch in Komödien glänzen. Nach seinem Erfolg als "Pat Healy" in "Verrückt nach Mary" (1998) war er in der schwarzen Kömodie "Eine Nacht bei McCool's" (2000) neben Michael Douglas, John Goodman und Liv Taylor zu sehen.

In "Factotum" (2005) verkörperte Dillon das Alkoholiker-Alter-Ego von Charles Bukowsky aus dem gleichnamigen Roman. Für seine Darstellung des Officer Ryan in "L.A. Crash" wurde Matt Dillon für einen Oscar in der Kategorie "Beste Nebenrolle" nominiert.

Die Nähe zu seiner Familie ist dem ruhigen Linkshänder besonders wichtig, daher hielt er stets an seinem Wohnsitz New York fest. Obwohl er sich eine eigene Familie gut vorstellen könnte, war der Mitinhaber einer New Yorker Bar und eines Restaurants noch nie verheiratet. Matt Dillon war zwar zwei Jahre mit Cameron Diaz, seiner Partnerin in "Verrückt nach Mary", liiert, der Bund fürs Leben wurde aber nicht daraus.

Interviews

Matt Dillon
Interviews, 27. Juni 2001
Sein selbstbewusstes, ja rotzfreches Auftreten, verhalf ihm zu seiner ersten Filmrolle. Matt Dillon, der Zweitälteste von sechs Kindern einer streng katholischen, irischen Familie, ließ sich beim Casting-Gespräch von den Filmleuten nicht beeindrucken.Er kämmte sich in aller Ruhe die Haare und fragte… mehr >
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