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Das österreichische Fernsehmagazin

Klaus Kinski

Klaus Kinski
Geburtsort:
Sopot (Zoppot), Polen
Sterbedatum:
1991-11-23
Auszeichnungen:
Deutscher Filmpreis 1979
Veröffentlicht:
26.06.2001
Bürgerlicher Name: Nikolaus Günther Nakszynski
Klaus Kinski wuchs als Sohn eines erfolglosen Opernsängers in ärmlichen Verhältnissen in Polen auf. Er war noch ein Kind, als seine Familie nach Deutschland emigrierte. Nach dem Krieg spielte er auf zahlreichen Theaterbühnen und wurde zum viel beachteten Lyrikinterpreten. In dem Film "Morituri" erschien Kinski zum ersten Mal auf der Kinoleinweind. Den Bildschirm eroberte er 1961 in dem Fernsehfilm "Die Kurve".

Zum Psychopathen der Nation wurde er durch seine Auftritte in den populären Edgar-Wallace-Verfilmungen. Kinski war auch in der Folgezeit nicht wählerisch in seinen Rollen, solange nur die Bezahlung stimmte. 1972 begann mit dem Film "Aguirre, der Zorn Gottes" die folgenreiche Zusammenarbeit mit Werner Herzog. Die Hassliebe zwischen Star und Regisseur brachte Kinskis gesamtes künstlerisches Potential zu Tage. In dem düsteren Remake von Murnaus Klassiker "Nosferatu - Phantom der Nacht" erspielte er sich seine einzige große Auszeichnung.

Dass Kinski zehn Jahre nach seinem Tod im Dezember 1991 immer noch zu den umstrittensten Gestalten der deutschen Filmlandschaft zählt, verdankt er nicht allein seinen schauspielerischen Fähigkeiten. Kinski ließ in zwei Autobiografien die Öffentlichkeit an seinem exzessiven Privatleben teilhaben. Drei Kinder (darunter auch die Schauspielerin Nastassja Kinski) von unterschiedlichen Ehefrauen sowie zahlreiche Affären zeigten ihn ebenso wie häufige Wohnortwechsel als rastlosen Exzentriker. Wutausbrüche während der Dreharbeiten, ein Selbstbild nahe am Größenwahn und legendäre Anti-Interviews ergänzten das Bild vom Grenzgänger zwischen Genie und Wahnsinn.

Interviews

Klaus Kinski
Interviews, 26. Juni 2001
Klaus Kinski wuchs als Sohn eines erfolglosen Opernsängers in ärmlichen Verhältnissen in Polen auf. Er war noch ein Kind, als seine Familie nach Deutschland emigrierte. Nach dem Krieg spielte er auf zahlreichen Theaterbühnen und wurde zum viel beachteten Lyrikinterpreten. In dem Film "Morituri" ersc… mehr >
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