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Isabelle Huppert

Isabelle Huppert

Bürgerlicher Name: Isabelle Ann Huppert
Geburtsort:
Paris
Auszeichnungen:
BAFTA Film Award (GB) 1978
Cannes (F): Beste Schauspielerin 2001, Goldene Palme 1978
César (F) 1996
Deutscher Filmpreis in Gold (D) 1991
Europäischer Filmpreis 2002, 2001
Venedig Filmfestival: Volpi Cup (I) 2000, 1988
Veröffentlicht:
16.05.2001
 
Als Kind ging Isabelle Huppert nur wenig ins Kino. "Bis zu dem Moment, als ich konkrete erste Schritte in der Kinowelt unternahm, habe ich das Ganze als fernes Universum betrachtet." Doch das hat nicht lange gedauert. Die gebürtige Pariserin begann schon mit 13 Jahren eine Schauspielausbildung und bekam 16-jährig ihre erste Filmrolle. Und auch wenn sie schon seit 30 Jahren Filme dreht, ist sie von ihrem Beruf begeistert: "Eine der schönsten Erfüllungen für eine Frau. Jede Rolle stellt eine Lebenserfahrung und ein Abenteuer dar."

Ihre großen Auftritte hatte Huppert unter der Regie von Claude Chabrol.
Ihr erster gemeinsamer Film entstand 1978. Für "Violette Nozière" wurde die damals 23-jährige Huppert in Cannes als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Für Isabelle Huppert ist der Regisseur das Hauptkriterium, nach dem sie einen Film auswählt. Kein Wunder, "liegt doch der Erfolg eines Filmes in den Händen seines Machers. Ich glaube also an die Allmacht des Regisseurs."

In bisher sechs Filmen haben Chabrol und Huppert bewiesen, wie gut sie miteinander harmonieren. Über die Arbeit an ihrem letzten Film "Süßes Gift" aus dem Jahr 2000 sagte die Huppert: "Während der ganzen Dreharbeiten herrschte großes Einverständnis zwischen uns beiden. Unsere Denk- und Handlungsschemen stimmen gut überein." Die dreifache Mutter spielt darin eine mordende Schokoladenfabrikantin. "Am Anfang hat er mir nur gesagt, ich würde diesmal eine echte Perverse spielen. Das hat mich natürlich sofort interessiert!" Offensichtlich hat sie ihre Rolle perfekt gespielt, denn Chabrol ließ verlauten: "Das wahre Böse ist schön, und wenn das wahre Böse ein Gesicht hat, dann das von Isabelle Huppert."

Für die Hauptrolle in der Verflimung des Jelinek-Romans "Die Klavierspielerin" wurde Isabelle Huppert 2001 mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet. Im Jahr darauf bekam sie den Preis noch einmal für ihr Mitwirken in "8 Frauen".
 
 

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