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Das österreichische Fernsehmagazin

Nicolas Cage

Nicolas Cage
Geburtsort:
Long Beach, Kalifornien, USA
Auszeichnungen:
Academy Awards: Oscar (USA) 1996
Blockbuster Entertainment Award (USA) 2001, 1999, 1998, 1997
BSFC Award (USA)1995
Chicago International Film Festival (USA): Career Achievement Award 2003
CFCA Award (USA) 1996
Golden Globe (USA) 2003, 1996
Goldene Kamera (D) 2007
Katanisches Internationales Film Festival, Sitges (Spanien) 1989
LAFCA (USA) 1995
MTV Movie Award (USA) 1998, 1997
Montreal World Film Festival (Kanada): Career Exellence Award 1996
NBR Award (USA) 1995
National Society of Film Critics Award (USA) 1996
NYFCC Award (USA) 1995
Palm Springs International Film Festival (USA): Desert Palm Achivement Award 2001
San Francisco International Film Festival (USA): Peter J. Owens Award 1998
San Sebastian International Film Festival (Spanien): Silberne Muschel 1995
ShoWest Convention (USA): ShoWest Award 2001
Stern auf dem Walk of Fame (USA) 1998
Toronto Film Critics Association Awards (AUS) 2002
Veröffentlicht:
24.04.2001
Bürgerlicher Name: Nicholas Kim Coppola
Dafür hatte er aber schon eine Menge Probleme mit seinen Familienbanden. „Du bildest dir ein, du kannst spielen, nur weil du der Neffe von Coppola bist“, war früher noch eine der netteren Bemerkungen, wenn er sich um eine Rolle bewarb. Cage änderte seinen Namen und fand sich damit ab, dass der Onkel nicht gerade als Karrierehelfer diente. Nach ganz oben gearbeitet hat er sich trotzdem.

In „The Rock - Fels der Entscheidung“ (1996) brillierte Cage neben Sean Connery als Held wider Willen. Gedreht wurde auf der zum Museum umgestalteten Gefängnisinsel Alcatraz. Nicolas Cage empfahl sich in diesem Thriller - kurz nachdem er für „Leaving Las Vegas“ (1995) einen Golden Globe und den Oscar bekommen hatte - erstmals als Action-Star.

Für reichlich Action sorgte Cage übrigens als junger Mann selbst nicht zu knapp. Er war bekannt für zerlegte Hotelzimmer, Ärger in Flugzeugen und Prügeleien auf der Straße. Sein Beruf als Schauspieler gab ihm endlich eine Möglichkeit, seine Aggressionen in andere Kanäle zu lenken.

Er entwickelte sich schnell zu einem erstklassigen Darsteller, machte 1983 Furore als Matt Dillons Bandenmitglied in „Rumble Fish“, 1984 als Bruder von Richard Gere in „Cotton Club“ oder 1986 als Mann von Kathleen Turner in „Peggy Sue hat geheiratet“. In die Liga der Weltstars spielte er sich 1990 mit „Wild at Heart“ und in „Mondsüchtig“ (1987) als Bäcker, der sich in Cher verliebt.

Er ist ein kompromissloser Künstler, in „Vampire's Kiss“ (1989) zögerte er zum Beispiel nicht, eine lebende Küchenschabe aufzuessen. Zwischen 2000 und 2002 konnte man seine darstellerische Vielseitigkeit in Filmen wie „Nur noch 60 Sekunden“, „Corellis Mandoline“ oder „Windtalkers“ bewundern.

Nicolas Cage war mit der Schauspielerin Patricia Arquette verheiratet, das Paar reichte allerdings im November 2000 nach fünf Ehejahren die Scheidung ein. 2002 heiratete er Lisa Marie Presley, im selben Jahr trennten sich die beiden auch gleich wieder.

Nach einigem Hin und Her mit der Elvis-Tochter verliebte er sich plötzlich im Februar 2004 in die Kellnerin eines Sushi-Ladens und heiratete die glückliche Alice Kim bereits ein halbes Jahr darauf (am 30.07.2004).

In letzter Zeit war Nicolas Cage in einer abgefahrenen Doppelrolle als ungleiches Drehbuchautoren-Duo in „Adaption“ (2002) zu sehen, wofür er eine Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller erhielt. 2005 spielte er im Mediendrama „The Weatherman“ einen Familienvater. 2006 war er in „World Trade Center“ als Polizist zu sehen, der die Katastrophe vom 11. September hautnah miterleben musste.

2008 ist er unter anderem in der Abenteuerfilm-Fortsetzung „Das Vermächtnis des geheimen Buches“ und in „Bangkok Dangerous“ zu sehen. Dem neuen Film der Pang-Brüder, die einfach ihr asiatisches Original noch einmal neu verfilmen.

Interviews

Nicolas Cage
Interviews, 24. April 2001
Dafür hatte er aber schon eine Menge Probleme mit seinen Familienbanden. „Du bildest dir ein, du kannst spielen, nur weil du der Neffe von Coppola bist“, war früher noch eine der netteren Bemerkungen, wenn er sich um eine Rolle bewarb. Cage änderte seinen Namen und fand sich damit ab, dass der Onkel… mehr >
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