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Jack Nicholson

Jack Nicholson

Bürgerlicher Name: John Joseph Nicholson
Geburtsort:
Neptune, New Jersey, USA
Auszeichnungen:
American Comedy Award (USA) 1998
American Film Institute (USA): Life Achievement Award 1994
BAFTA Film Award (GB) 1983, 1977, 1975
BFCA Award (USA) 2003, 1998
BSFC Award (USA) 1986, 1984, 1982
Cannes Filmfestival (F): Bester Schauspieler 1974
DFWFCA Award (USA) 2003
FFCC Award (USA) 2006
Golden Globe (USA) 2003, 1998, 1986, 1984, 1976, 1975
Golden Globe (USA): Cecil B. DeMille Award 1999
Goldene Kamera (D) 2004
Golden Satellite Award (USA) 1998
LAFCA Award (USA) 2002, 1987, 1983
London Film Critics Circle Award (GB) 1999
MTV Movie Awards (USA) 2007
NBR Award (USA) 2006, 1997, 1992, 1983, 1981, 1975
NSFC Award (USA) 1986, 1984, 1976, 1975, 1970
NYFCC Award (USA) 1987, 1985, 1983, 1975, 1974, 1969
OFCS Award (USA) 1998
Oscar (USA) 1998, 1984, 1976
PFCS Award (USA) 2006
Screen Actor's Guild Award (USA) 1998
Star on the Walk of Fame (USA) 1997
Veröffentlicht:
08.05.2001
 
Als John Joseph Nicholson am 22. April 1937 in New Jersey das Licht der Welt erblickte, versprach sein Leben kompliziert zu werden: Nachdem sein alkoholabhängiger Vater die Familie verlassen hatte, wurde John in dem Glauben aufgezogen, dass seine Mutter seine Schwester und seine Großmutter seine Mutter sei. Die Wahrheit sollte Nicholson erst viel später aus einer Zeitung erfahren.

Jack Nicholson besuchte die Highschool in New Jersey und zog dann nach Los Angeles, wo er sich mit verschiedenen Gelegenheitsjobs den Lebensunterhalt sicherte. Nebenbei nahm er Schauspielunterricht. Von Trash-Regisseur Roger Corman wurde er 1958 für eine Nebenrolle in „Cry Baby Killer“ entdeckt.

Danach spielte sich Nicholson zehn Jahre lang durch einige B-Movies, bevor er 1969 eine Nebenrolle in Dennis Hoppers revolutionärem Streifen „Easy Rider“ bekam. Nicholson nutzte die Chance, überzeugte als desillusionierter Anwalt und bekam dafür die erste seiner zahlreichen Oscar-Nominierungen.

Damit war der Durchbruch geschafft, Nicholson bekam ein Rollenangebot nach dem anderen; meist spielte er sperrige Charaktere und zwielichtige Typen. 1976 hielt er seinen ersten Oscar für seine beeindruckende Leistung in „Einer flog übers Kuckucksnest“ in der Hand. Den zweiten Academy Award gab es 1984 für „Zeit der Zärtlichkeit“, den dritten 1998 für die einfühlsame Darstellung des liebenswerten Ekels in „Besser geht's nicht“.

Weitere sehenswerte Filme mit Nicholson sind Stanley Kubricks Stephen-King-Verfilmung „Shining“, John Hustons schwarze Komödie „Die Ehre der Prizzis“ (1985), George Millers Horrorkomödie „Die Hexen von Eastwick“ (1987), Tim Burtons „Batman“ (1988), „Man Trouble“ (1992), die Dürrenmatt-Verfilmung „Das Versprechen“ (2001) und die romantische Komödie „Was das Herz begehrt“ (2003). Im Regiefach hingegen war der Schauspieler nicht so erfolgreich, seine Filme „Goin South“ und „The Two Jakes“ floppten.

Jack Nicholson geriet immer wieder durch seine Frauengeschichten in die Schlagzeilen. Der Schauspieler war von 1961 bis 1966 mit Sandra Knight verheiratet und von 1973 bis 1990 mit der Schauspielerin Anjelica Huston liiert. Beide Beziehungen hielten ihn nicht davon ab, sich recht freizügig mit anderen Frauen einzulassen, unter anderem mit Rebecca Broussard, der besten Freundin seiner Tochter Jennifer.

Als Rebecca 1990 von Nicholson schwanger wurde, verließ ihn Anjelica Huston endgültig. Der Schauspieler hat offiziell drei Kinder: Jennifer (Mutter: Sandra Knight), Lorraine und Raymond (Mutter: Rebecca Boussard)

Nicholson gibt mit Ende sechzig - eigentlich ist er jetzt im Rentenalter - den frustrierten Pensionär auf der Leinwand: In „About Schmidt“ (2002) spielte er einen alten Mann, der auf sein ödes Leben zurückblickt. Jack Nicholson als tragischer Spießer? Vielleicht die größte schauspielerische Herausforderung seines Lebens ...

Zuletzt sah man den Exzentriker in Martin Scorseses „The Departed“ (2006), dem Remake des brillanten Hongkong-Cop-Thrillers „Infernal Affairs“. Als Gangsterboss Frank Costello riss er mit seiner One-Man-Show den Film fast ein wenig zu sehr an sich.

In „Das Beste kommt zum Schluss“ war er schließlich Anfang 2008 an der Seite von Morgan Freeman zu sehen. Zusammen spielten sie zwei Sterbenskranke, die sich gemeinsam ihre Träume erfüllen.
 
 

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