0%
 
 
Loading
Sonntag, 04.12.2016 23:34 Uhr
Guten Abend!
| Jetzt anmelden
Leonard Nimoy

Leonard Nimoy

Bürgerlicher Name: Leonard Nimoy
Geburtsort:
Boston, Massachusetts, USA
Auszeichnungen:
Life Career Award (USA) 1987
ShoWest Award (USA) 1987
Veröffentlicht:
26.03.2001
 
Wenn sich Schauspieler beschweren, dass sie auf eine Rolle festgelegt werden, dürfte das bei Leonard Nimoy nur ein müdes Lächeln hervorrufen. Kaum ein anderer seines Fachs wird wohl dermaßen mit einer Figur identifiziert wie er. Die Rede ist natürlich von Spock. Der Halbvulkanier aus der Kultserie "Star Trek" begleitete Leonard Nimoy einen Großteil seines Lebens, selbst bei "Star Trek - The Next Generation" hatte er noch eine Gastrolle als Botschafter Spock.

Nimoy wuchs in Boston auf und lernte sein Handwerk am Theater. Sein Leinwanddebüt gab er 1951 mit einer kleinen Rolle im Film "Queen for a Day". Dem Sciencefiction-Genre war er offensichtlich schon als ganz junger Mensch zugetan, denn noch vor seinem Durchbruch als Spock war er schon einmal als Außerirdischer in "Zombies of the Stratosphere" (1952) zu sehen. 1978 machte er dann nochmals einen Abstecher in die Horror-SciFi-Sparte mit "Die Körperfresser kommen".

Doch der Mann aus Massachusetts hatte auch "normale" Rollen. So war er 1973 in der Detektiv-Serie "Colombo" als Dr. Mayfield zu sehen, Anfang der Achtziger tauchte er bei "T.J. Hooker" auf, der neuen Serie William Shatners - etwas mehr als eine Dekade nach "Star Trek". Am Broadway glänzte er u.a. in "Fiddler of the Roof". Die Schauspielerei ist aber nur ein Standbein des Multitalents: Den ShoWest Award bekam er zum Beispiel für seine Regieleistungen 1987. "Noch drei Männer und noch ein Baby", das Remake des französischen Originals mit Tom Selleck und Ted Danson, war einer der großen Erfolge für den Regisseur Nimoy.

Richtig berühmt ist man aber erst, wenn man gelb wird. Soll heißen: Wenn man eine "Gastrolle" bei den "Simpsons" bekommt. Seine eigene Zeichentrickfigur synchronisierte Leonard Nimoy natürlich selbst. Des Weiteren hatte er in den Sechzigern eine Zoohandlung in Kalifornien, versuchte sich als Sänger und war Chefproduzent des sechsten "Star Trek"-Kinofilms.

Ein Mann mit unzähligen Talenten also - bis aufs Singen vielleicht. Doch wie stark er selbst mit "Mr. Spock" verwurzelt ist, sieht man an den Titeln seiner beiden Autobiografien: "Ich bin nicht Spock" (1975) und "Ich bin Spock" (1995).
 
 

Kommentare

Melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.
0 Kommentare

Werden Sie Fan von tele.at

©tele - Zeitschriftenverlagsges.mbH & Co KG

10.61.5.113