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Igby!

Igby!

Starttermin:
Ab 1. Mai 2003 im Kino
Teaser:
Zurzeit gibt es wieder diese Filme im Lichtspielhaus, die den Kinobesucher einigermaßen ratlos nach Hause schicken: War das jetzt eine Komödie, Tragödie, eine Tragikomödie, nichts davon? "Punch Drunk Love" ist so einer, "Igby!" nicht weniger...

Veröffentlicht:
29.04.2003
 
Jason "Igby" Slocumb (Kieran Culkin) ist 17, reicher als Richie Rich, frecher als Dennis und - Pech für ihn! - Spross einer extrem durchgeknallten Familie. Einer, sein Dad (Bill Pullman) nämlich, versucht das auch gar nicht mehr zu verheimlichen und gibt sich ungeniert seiner ausgewachsenen Schizophrenie hin. Mutter "Mimi" (Susan Sarandon) ernährt sich derweil von lecker Tabletten und trinkt die gesunde Tagesmenge Flüssigkeit in Form von ungesundem Alkohol.

Dann gibt es da noch Igbys älteren Bruder Oliver (Ryan Phillippe), der "Neo-Faschismus" (Igby) studiert, das Familienoberhaupt in Sachen Selbstgefälligkeit ist und alles in allem vor Schleimigkeit nur so trieft. Igby ist ebenfalls nicht normal (er passt irgendwie auch nie so recht in die Schule, die er gerade besucht), er ist aber eben anders gestört als der Rest der Familie.

Deshalb macht er sich mit Mamas Kreditkarte auf, den Sinn des Lebens oder so zu erkunden. Die Stationen zu diesem Endbahnhof führen den jungen Helden zu seinem Patenonkel D.H. (Jeff Goldblum), dessen Freundin (Amanda Peet), aber vor allem zu Sookie (Claire Danes), deren Name noch bescheuerter ist als Igbys.

Die Culkins sind bekanntlich so etwas wie eine Fabrik für Schauspielernachwuchs. Wer erinnert sich nicht an "Kevin allein zu Haus"-Macaulay? Neulich konnte man einen gewissen Rory Culkin an der Seite von Mel Gibson in "Signs" bewundern. Und jetzt? Vielleicht haben wir mit Kieran den eigentlichen Star der Familie gefunden.

Wie anfangs schon erwähnt: Man weiß wirklich nicht, welche Art von Film "Igby!" eigentlich ist. Sarkastischer Witz der obersten Kategorie wechselt sich ab mit überaus ernster Ratlosigkeit. Im Endeffekt zeigt uns Regisseur Burr Steers mit diesem Streifen nur eines: Du musst ständig dran arbeiten, nicht verrückt zu werden!
 
 

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