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Al Pacino

Al Pacino

Bürgerlicher Name: Alfredo James Pacino
Geburtsort:
New York, USA
Auszeichnungen:
American Comedy Award (USA) 1991
BAFTA Award (GB) 1976
Cannes Film Festival (F): Goldene Palme 1973
Emmy Award (USA) 2004
Golden Globe (USA) 1993, 1974
Golden Globe (USA): Cecil B. DeMille Award 2001
Gotham Awards (USA): Lifetime Achievement Award 1996
LAFCA Award (USA) 1975
NBR Award (USA) 1973, 1972
NSFC Award (USA) 1973
Tony Award (USA) 1969
Oscar (USA) 1993
Venedig Filmfestival (I): Goldener Löwe 1994
Veröffentlicht:
30.01.2001
 
Al Pacino wurde als einziges Kind einer sizilianischen Auswandererfamilie in East Harlem in New York geboren. Seine Eltern ließen sich scheiden, als er zwei Jahre alt war und er wuchs bei seiner Mutter und seinen Großeltern in ärmlichen Verhältnissen in der Bronx auf. Schon als Kind liebte er es Szenen aus Kinofilmen nachzuspielen. Sein Talent wurde auch in der Schule früh erkannt und so ermunterten ihn seine Lehrer Theater zu spielen. Obwohl er früh an der "High School of Performing Arts" aufgenommen wurde, führte sein Desinteresse an schulischen Belangen dazu, dass er sie bereits mit 17 Jahren verließ.

Danach hielt sich Pacino mit diversen Gelegenheitsjobs über Wasser. Vom Ehrgeiz gepackt nahm er schließlich Unterricht am berühmten "Herbert Berghof Studio" und am "Actor's Studio". Nach einigen kleineren Theaterproduktionen bekam er am Broadway 1969 für "Does a Tiger Wear a Necktie?" zum ersten Mal die dort höchstmögliche Auszeichnung, den Tony Award. Im selben Jahr startete mit "Ich, Natalie" seine Filmkarriere. Pacinos Rolle in "Panik im Needle Park" (1971) machte Francis Ford Coppola auf ihn aufmerksam und dieser engagierte ihn trotz Gegenwehr der Studiobosse für die Rolle des Michael Corleone in "Der Pate" (1972).

Danach war Pacinos Aufstieg zum Superstar beschlossene Sache. Mit den ersten beiden Teilen von "Der Pate" (1972 und 1974) sowie "Serpico" (1973) und "Hundstage" (1975) gelang es ihm, vier Jahre hintereinander für den Oscar nominiert zu werden. Doch dann kamen ein paar weniger gelungene Filme und trotz Achtungserfolgen wie seinem Auftritt in Brian De Palmas "Scarface" (1983) kehrte er nach den vernichtenden Kritiken und einer Nominierung für die "Goldene Himbeere" für "Revolution" (1985) Hollywood für vier Jahre den Rücken. In dieser Zeit widmete sich Pacino ausschließlich seiner zweiten großen Leidenschaft, dem Theater. Hier feierte er Erfolge als Schauspieler und Regisseur, unter anderem mit Heathcote Williams' "The Local Stigmatic".

Mit "Sea of Love - Melodie des Todes" an der Seite von Ellen Barkin schaffte er 1989 sein Comeback im Kino. In "Der Pate, Teil III" (1990), "Frankie und Johnny" (1991) und "Carlitos Weg" (1993), einer erneuten Zusammenarbeit mit Brian De Palma, bewies er wiederum sein großes Können. 1993 war er gleich zweimal für den Oscar nominiert, den er nun auch endlich für "Der Duft der Frauen" erhielt. Seitdem ist er wieder groß im Geschäft. Im Jahre 2000 war er in Oliver Stones "An jedem verdammten Sonntag" zu sehen.

Übrigens liest sich auch die Liste der Filme, die Pacino abgelehnt hat, nicht schlecht: "Kramer gegen Kramer", "Apocalypse Now", "Geboren am 4. Juli", "Pretty Woman" oder die Rolle des Han Solo in der "Star Wars"-Trilogie.
 
 

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