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Das österreichische Fernsehmagazin

Martin Landau

Martin Landau
Geburtsort:
Brooklyn, New York, USA
Auszeichnungen:
American Comedy Award (USA) 1995
Berlinale (D): Goldene Kamera 1990
Golden Globe (USA) 1995, 1989, 1968
LAFCA Award (USA) 1994
NSFC Award (USA) 1994
NYFCC Award (USA) 1995
Oscar (USA) 1995
SAG Award (USA) 1995
San Diego World Film Festival (USA): Lifetime Achievement Award 1998
SEFCA Award (USA) 1995
Veröffentlicht:
30.01.2001
Bürgerlicher Name: Martin Landau
Martin Landau kam als Sohn eines österreichischen Auswanderers in New York zur Welt. Zunächst studierte er Kunst am "Pratt Institute". Nachdem er fünf Jahre als Cartoonist für die "New York Daily News" gearbeitet hatte, wandte er sich der Schauspielerei zu. Zum Studium am berühmten "Actor's Studio" wurde er zusammen mit Steve McQueen unter 2000 Bewerbern ausgewählt. Auftritten bei einigen kleineren Theaterproduktionen folgte 1957 sein Broadway-Debüt in "Middle of the Night". Schließlich wurden die Regisseure und Produzenten Hollywoods auf ihn aufmerksam.

So erhielt Landau einige bemerkenswerte Nebenrollen in Filmen wie Alfred Hitchcocks "Der unsichtbare Dritte" (1959), "Cleopatra" (1963) oder "Vierzig Wagen westwärts" (1965), in denen er neben zahlreichen Größen der Branche agierte. Im Fernsehen wurde er vor allem durch Serien wie "Kobra, übernehmen Sie" (1966 - 1970) und "Mondbasis Alpha Eins" (1974 - 1977) bekannt. Die Rolle des "Mr. Spock" in der TV-Serie "Star Trek" lehnte er 1966 übrigens ab. Später arbeitete Martin Landau mehrere Jahre als Schauspiellehrer, wo er unter anderem James Dean und Jack Nicholson ausbildete. Zu dieser Zeit nahm er nur kleinere Rollen an.

1988 gelang ihm in Martin Scorseses "Trucker" ein aufsehenerregendes Comeback. Filme wie Woody Allens "Verbrechen und andere Kleinigkeiten" (1989) und "Sliver" (1993) schlossen sich an. Für seine Darstellung des Bela Lugosi in Tim Burtons "Ed Wood" (1994) bekam er schließlich den Oscar. Im selben Jahr spielte er in dem Bibelepos "Joseph" und der TV-Produktion "Die Legende von Pinocchio". Jüngere Werke Landaus sind unter anderem "Sleepy Hollow" (1999) und "Very Mean Men" (2000). In der Bibelverfilmung "Am Anfang" (2000) verkörperte er den Abraham.

Privat war Martin Landau von 1957 bis 1993 mit Barbara Bain verheiratet, die schon in "Mondbasis Alpha Eins" an seiner Seite zu sehen war. Seine beiden Töchter, Susan und Juliet, sind ebenfalls Schauspielerinnen. 1998 erhielt Landau auf dem San Diego World Film Festival einen Preis für sein Lebenswerk.

Interviews

Martin Landau
Interviews, 30. Januar 2001
Martin Landau kam als Sohn eines österreichischen Auswanderers in New York zur Welt. Zunächst studierte er Kunst am "Pratt Institute". Nachdem er fünf Jahre als Cartoonist für die "New York Daily News" gearbeitet hatte, wandte er sich der Schauspielerei zu. Zum Studium am berühmten "Actor's Studio" … mehr >
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