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Clint Eastwood

Clint Eastwood

Bürgerlicher Name: Clint Eastwood
Geburtsort:
San Francisco, USA
Auszeichnungen:
Academy Awards (USA): Irving G. Thalberg Memorial Award 1995
César (Frankreich) 1998
Directors Guild of America Award (USA) 1993
Golden Globe (USA) 2005, 1993, 1989, 1971
Golden Globe (USA): Cecil B. DeMille Award 1988
LAFCA Award (USA) 1992
National Board of Review (USA): Career Achievement Award 1999
NSFC Award (USA) 1992
Oscar (USA) 2005, 1993
Sho West Convention (USA): Sho West Award 1993
Sho West Convention (USA): Special Award 1982
Venedig Film Festival (Italien): Goldener Löwe für Gesamtwerk 2000, Future Film Festival Digital Award 2002
Veröffentlicht:
30.01.2001
 
Er war der Held zahlreicher Western- und Polizeifilme. Markenzeichen: Bartstoppeln, zusammengekniffenes Gesicht, Zigarette im Mundwinkel, abgetragene Klamotten und raue Stimme. Für viele war und ist der annähernd zwei Meter große Vollblutschauspieler der einzig wahre Cowboy.

Kindheit und Jugend waren durch häufige Umzüge gekennzeichnet, so dass Clint Eastwood insgesamt zehn Mal die Schule wechseln musste. Anschließend schlug er sich als Badewärter, Tankwart und Holzfäller durch, bevor er mit einem BWL-Studium begann.

Der Rest ist Geschichte: Eastwood erhielt einen Vertrag von Universal und bekam 1958 bereits die Hauptrolle in der überaus erfolgreichen TV-Serie "Cowboys". Damit war das Eis gebrochen - mit Western wie "Für ein paar Dollar mehr" (1964) und "Zwei glorreiche Halunken" (1966) erzielte er endgültig seinen internationalen Durchbruch.

Nebenbei versuchte sich Clint Eastwood erfolgreich als Regisseur und Produzent. 1967 wurde die Produktionsfirma "Malpaso" gegründet und vier Jahre später gab Eastwood mit "Sadistico" sein überaus erfolgreiches Regiedebüt.

Die wohl produktivste Phase in seinem Schaffen setzte in den Siebzigern ein: Eastwood übernahm die Rolle des ruppigen Gesetzeshüters "Dirty Harry" (1971) und schuf eine neue Kultfigur, die von da an mit seinem Namen verbunden blieb. Weitere Erfolge waren "Der Texaner" (1976), "Flucht von Alcatraz " (1978) und "Dirty Harry kommt zurück" (1983).

1992 zeigt Eastwood als Regisseur und Schauspieler, was in ihm steckt: In "Erbarmungslos" gab er den gealterten Westernhelden und erreichte mit Einspielergebnissen von über 100 Dollar und neun Oscar-Nominierungen seinen bis dahin größten Erfolg.

In "Die Brücken am Fluss" (1995) zeigte der harte Mann endlich einmal Gefühle (für Meryl Streep) und in "Space Cowboys" (2000) mimte er einen in die Jahre gekommenen Weltraum-Helden. Ende März 1996 heiratet der Schauspieler und Regisseur die rund 35 Jahre jüngere Journalistin Dina Ruiz.

Bei den Filmfestspielen in Venedig (2000) wurde Eastwood mit dem Goldenen Löwen für sein Lebenswerk geehrt, und 2005 gelang ihm ein weiterer Coup: Er wurde als Regisseur von "Million Dollar Baby" (2004) mit einem Oscar ausgezeichnet.

2006 inszenierte Clint Eastwood eine Schlacht im Pazifikkrieg indem er die beiden Filme "Flags of Our Fathers" und "Letters from Iwo Jima" drehte, um die amerikanische sowie die japanische Perspektive darzustellen.

Als er bei den Berliner Filmfestspielen 2007
"Letters from Iwo Jima" präsentierte, kündigte er an, auch weiterhin als Regisseur arbeiten zu wollen.
 
 

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