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Das österreichische Fernsehmagazin

Merry Christmas

Merry Christmas
Starttermin:
Ab 24. November 2005 im Kino
Teaser:
Der erste Weltkrieg, das erste Weihnachten des Krieges, 1914: An der Westfront herrscht schlechte Stimmung. Die Soldaten, die voller Euphorie in den Krieg gezogen sind, frieren, hungern, mussten Kameraden sterben sehen und wissen inzwischen, dass es keine wahre Rechtfertigung für kriegerische Auseinandersetzungen geben kann.
Veröffentlicht:
22.11.2005
Und dann ist Weihnachten. Die dänische Sopranistin Anna Sörensen (Diane Kruger) will unbedingt ihren deutschen Freund, den Tenor Nikolaus Sprink (Benno Fürmann) wieder sehen - er wurde eingezogen und kämpft verbissen im Schützengraben an der Westfront.

Annas Plan: Sie schlägt Kronprinz Wilhelm von Preußen ein Weihnachtskonzert nahe der Front vor. Auch Nikolaus soll dort singen. Der Kronprinz willigt ein, Anna und Nikolaus haben einen Auftritt, und im Anschluss versucht Anna, ihren Geliebten zur Fahnenflucht zu überreden.

Doch der will seine Kameraden nicht im Stich lassen und kehrt tapfer zurück an die Front. Dort erlebt der singende Soldat ein Wunder – Kämpfer der drei verfeindeten Nationen nehmen miteinander Kontakt auf und beschließen einen Waffenstillstand.

Sprachlichen und vor allem auch den politischen Hindernissen zum Trotz wird gemeinsam musiziert, gefeiert, sogar Fußball gespielt. So hätte der Krieg in einer besseren Welt vielleicht sogar beendet werden können. Als jedoch die Heeresleitungen von der Situation erfahren, greifen die Verantwortlichen aller drei Länder mit voller Härte gegen die eigenen Leute durch...

Diese Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit, die der französische Historiker Yves Buffetaut in einem seiner Werke beschreibt. Dass Hunderte von Männern, die sich seit Wochen gegenseitig die Köpfe wegschießen, an Weihnachten plötzlich die Waffen fallen lassen, ist eine herzerwärmende Geschichte.

Auch wenn die französisch-deutsche Produktion an manchen Stellen ein bisschen unwirklich rüberkommt: Weihnachten war ja schon immer für ein Wunder gut.
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