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Peter Ustinov

Peter Ustinov

Bürgerlicher Name: Sir Peter Ustinov
Geburtsort:
London, England
Sterbedatum:
2004-03-28
Auszeichnungen:
Ehrenauszeichnung des Bayerischen Ministerpräsidenten (Deutschland) 1988
Berlinale (Deutschland): Silberner Bär 1972
Golden Globe (USA) 1952
Goldene Kamera (Deutschland): Ehrenpreis 2001
Oscar (USA) 1965, 1961
Veröffentlicht:
30.01.2001
 
Peter Ustinov kam in London als Sohn einer russisch-französischen Kostüm-Designerin und eines deutschen Journalisten zur Welt. Seine Großeltern stammten aus Russland, Deutschland, Italien und Frankreich. Der Kosmopolit besuchte zunächst eine Oberschicht-Schule und inszenierte bereits mit 19 Jahren sein erstes eigenes Theaterstück "The Bishop of Limpopoland" in London.

Als Filmschauspieler agierte er erstmals ein Jahr später in "Hullo, Fame!". Seinen Militärdienst absolvierte Ustinov bei einer Film-Einheit und nutzte die dort gemachten Erfahrungen, um direkt nach dem Krieg einen eigenen Film zu drehen: "School for Secrets" (1946).

Ebenfalls steil aufwärts verlief seine Schauspiel-Karriere: 1951 brillierte Peter Ustinov als wirrer Kaiser Nero im Hollywood-Drama "Quo Vadis". Einen Oscar als bester Nebendarsteller erlangte Ustinov für seine Rolle in der Historien-Saga "Spartacus" (1960) neben Kirk Douglas und Tony Curtis. Den zweiten Oscar erhielt Ustinov für seine schauspielerische Leistung in "Tokapi" (1964).

Fernsehzuschauern ist Peter Ustinov wohl vor allem aus der "Hercule-Poirot"-Reihe der 70er- und 80er-Jahre bekannt: In jenen Filmen nach Agatha Christie mimte er den belgischen Gourmet-Detektiv, der kniffelige Verbrechen aufdeckte. Das vielsprachige Multitalent, Mitglied der Académie des Beaux Arts und Rektor der Universität Durham, wirkte seit 1968 als UNICEF-Botschafter, arbeitete als Journalist und schrieb einige bemerkenswerte Romane (z.B. "Der alte Mann und Mr. Smith"). 1990 wurde er von der Queen zum "Sir" geadelt.

In letzter Zeit stand er noch für "Lorenzos Öl" (1992) und für "Der Junggeselle" (1999, mit Chris O'Donell) vor der Kamera. Für die Expo 2000 drehte er in Hannover einige Werbespots mit Verona Feldbusch. Seine letzten Jahre lebte der rührige Weltbürger in der Schweiz (bei Genf).
 
 

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