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Sonntag, 04.12.2016 03:03 Uhr
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München

München

Starttermin:
Seit 26. Januar 2006 im Kino
Teaser:
Die "fröhlichen Spiele" waren vorbei, als palästinensische Terroristen 1972 in München elf israelische Sportler kidnappten und umbrachten. Steven Spielberg hat seinen Thriller "München" genannt. Natürlich handelt sein knallharter Film vom Attentat. In Rückblenden und echten Nachrichtenbildern wird davon erzählt. Mehr noch aber geht es um die Zeit danach. Um die Vergeltungsaktion der Israelis.
Veröffentlicht:
16.02.2006
 
Der Mossad-Agent Avnar Kauffman (intensiv gespielt von Eric Bana) erhält eine Liste mit elf Namen. Elf Palästinenser, die als Drahtzieher des Attentats von München gelten. Kauffman soll sie ermorden. Einen nach dem anderen. Drei Männer werden ihm als Team zur Seite gestellt, die benötigten Geldmittel sind unbegrenzt.

Viel Platz für Emotion bleibt da nicht. Einzig Kauffman leistet sich Gefühle, schließlich ist er verheiratet, seine Frau schwanger. Dennoch geht der Patriot den Auftrag akribisch an.

Spielbergs Thriller ist fast ein wenig altmodisch, in seinem Aufbau so klar, so eindeutig, dass man fast brutale Monotonie befürchten könnte.

Dabei ist dieses Drama absolut fesselnd. Zu intensiv die Bilder. Zu schockierend die Unauswegbarkeit der Situation. Zu wuchtig die Spirale der Gewalt. Am Ende kommen dem Killer mit Gefühl die erwarteten Zweifel. Spielberg möchte seinen Film als Friedensbotschaft verstanden wissen, er hinterlässt aber auch eine große Portion Ratlosigkeit.
 
 

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