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Das österreichische Fernsehmagazin

Dan Aykroyd

Dan Aykroyd
Geburtsort:
Ottawa, Ontario, Kanada
Auszeichnungen:
Emmy (USA) 1977
Goldene Himbeere (USA) 1991
Veröffentlicht:
25.01.2001
Bürgerlicher Name: Daniel Edward Aykroyd
Dan Aykroyd gehört zu den bekanntesten und vielseitigsten Komikern auf der Leinwand. Geboren und aufgewachsen ist er in Kanada. Mit 13 fing er an Schlagzeug zu spielen. Nach dem Schulabschluss besuchte er die Carleton University in Ottawa, wo er Psychologie, Politikwissenschaft und Kriminalistik studierte. Dort schloss er sich auch der "Sock and Burskin Drama Guild" an Zu Beginn der 70er trat er mit der legendären "Second City Troupe" in Toronto und Chicago auf.

Seine Filmkarriere begann Aykroyd beim Fernsehen in der 15-minütigen Comedy-Show "A Change for a Quarter" (1972). Bei der Satire-Show "Saturday Night Life" traf er 1975 das erste Mal mit John Belushi zusammen. Zuerst als "Anheizer" für die Fernsehaufzeichnung der Show gedacht, gründete er mit Belushi die legendären Blues Brothers. 1980 gelang ihm mit dem Kinofilm der Durchbruch. Bereits 1978 hatten sie die LP "Briefcase Full of Blues" aufgenommen, der nach mehreren Touren die Alben "Made in America" und "Best of the Blues Brothers" folgten.

Im Kino aufgetaucht waren die beiden Freunde zuvor 1978 in Steven Spielbergs "1941 - Wo bitte geht's nach Hollywood?". Danach spielten sie noch in Filmen wie "Die verrückten Nachbarn" (1981) zusammen. Der überraschende Tod von Belushi 1982 traf Aykroyd zwar hart, konnte seine Karriere aber nicht stoppen. Nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Autor wirkte er an zahlreichen Filmen mit. Natürlich mit wechselndem Erfolg. So brillierte er neben Eddie Murphy in "Die Glücksritter" (1983), erfand, schrieb und spielte die "Ghostbusters" (1984) und floppte zusammen mit Chevy Chase in "Spione wie wir" (1985).

1987 lief "Dragnet - Schlappe Bullen beißen nicht", eine gelungene Krimi-Parodie mit Aykroyd und Tom Hanks, angelehnt an eine Krimiserie aus den 50er- und 60er-Jahren. Für seine erste Charakterrolle in "Miss Daisy und ihr Chaffeur" (1989) erhielt Aykroyd eine Oscar-Nominierung. Der Oscar blieb ihm verwehrt, doch 1991 bekam er für sein Regiedebüt "Valkenvania" einen Preis, auf den er nicht so scharf war: die Goldene Himbeere. Auch das konnte Aykroyd nicht aufhalten. 1993 brachte er die "Coneheads" auf die Leinwand, eine Familie von Aliens, die er schon für "Saturday Night Life" erfunden hatte. Außerdem spielte er noch in "Casper" (1995) und "Blues Brothers 2000" (1998) mit.

Privat lebt Aykroyd zurückgezogen in Santa Monica, verbringt aber jährlich mehrere Monate in Ontario. Mit seiner ersten Frau, Maureen Lewis, hat er drei Söhne, Oscar, Mark und Lloyd. Seine drei Töchter, Danielle, Belle und Stella, stammen aus seiner Ehe mit Donna Dixon, mit der er seit 1983 verheiratet ist. Aykroyd ist Mitbesitzer des "Hard Rock Cafe" in Manhattan.

Interviews

Dan Aykroyd
Interviews, 25. Januar 2001
Dan Aykroyd gehört zu den bekanntesten und vielseitigsten Komikern auf der Leinwand. Geboren und aufgewachsen ist er in Kanada. Mit 13 fing er an Schlagzeug zu spielen. Nach dem Schulabschluss besuchte er die Carleton University in Ottawa, wo er Psychologie, Politikwissenschaft und Kriminalistik stu… mehr >
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