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Das österreichische Fernsehmagazin

Johnny Depp

Johnny Depp
© Disney Enterprises
Geburtsort:
Owensboro, Kentucky, USA
Auszeichnungen:
Blockbuster Entertainment Award (USA) 2000
César (Frankreich) 1999
Empire Award (GB) 2006, 2004
Golden Globe (USA) 2008
Hollywood Film Festival (USA): Actor Of The Year 2003
IFTA Awards (Irland): Audience Award 2004
London Critics Circle Film Award (GB): ALFS Award 2004
MTV Movie Award (USA) 2007, 2004
MTV Movie Award (Mexiko) 2004
People's Choice Award (USA) 2007, 2006, 2005
Screen Actor's Guild Award (USA) 2004
ShoWest Convention (USA): ShoWest Award 1990
Star of Fame (USA) 1999
Teen Choice Award (USA) 2007, 2006, 2004
Veröffentlicht:
14.12.2000
Bürgerlicher Name: John Christopher Depp
Zudem hoffte er, als Gitarrist der erfolgreichen Rockband "The Kids" in Hollywood Fuß zu fassen, was ihm aber nicht glückte. Statt dessen lernte er den Schauspieler Nicolas Cage kennen, der dem Teenager vorschlug, es doch mal beim Film zu versuchen. Depp willigte ein und hatte 1984 einen Mini-Auftritt in Wes Cravens Horrorklassiker "Nightmare - Mörderische Träume".

Nach weiteren kleineren Auftritten, wie zum Beispiel in "Platoon" (1986), erhielt Johnny Depp eine Hauptrolle in der Serie "21 Jump Street": Als Officer Tom Hanson wurde er zum gefeierten Teenie-Star. Dass er aber wesentlich mehr drauf hat, als nur den gut aussehenden Helden zu mimen, bewies Depp in seinen nun folgenden Filmrollen: Fast immer spielte er schwierige Typen, Außenseiter, komische Vögel und gescheiterte Helden.

1990 war er "Edward mit den Scherenhänden", 1993 setzte er sich als Außenseiter "Gilbert Grape" für seine 250 Kilo schwere Mutter und seinen behinderten Bruder (Leonardo DiCaprio) ein, 1994 verkörperte er den spleenigen Regisseur "Ed Wood" und 1995 behauptete er, "Don Juan DeMarco" zu sein. 1999 spielte er in Roman Polanskis Grusel-Thriller "Die neun Pforten" die Hauptrolle und bekam es als Ichabod Crane in "Sleepy Hollow" mit einer Reihe unglaublicher Mordfälle zu tun.

Zwischendurch betätigte sich Johnny Depp auch als Regisseur: "The Brave", 1997 auf den Filmfestspielen von Cannes vorgestellt, wurde jedoch von der Kritiker-Zunft einhellig verrissen.

Seit den 90er-Jahren lebt Depp hauptsächlich in Frankreich, wo er mit Vanessa Paradis und den gemeinsamen Kindern Lily Rose (*1999) und Jack (*2002) ein beschauliches Leben auf dem Land führt.

Für 2003 hatte sich Johnny Depp viel vorgenommen: Er spielte neben Orlando "Legolas" Bloom den verrückten Piraten-Anführer in "Fluch der Karibik" und neben Antonio Banderas im Rodriguez-Gemetzel "Irgendwann in Mexiko".

2004 war Johnny Depp für seine Darstellung des Jack Sparrow in "Fluch der Karibik" (2003) erstmals für einen Oscar als bester Hauptdarsteller nominiert, 2005 für die Rolle als wunderlicher James M. Barrie in "Wenn Träume fliegen lernen".

2006 und 2007 konnten wir ihn in den beiden Fortsetzungen des Piraten-Spektakels sehen. 2007 stand er erneut für Tim Burton vor der Kamera. Das Ergebnis ist die düstere Musical -Verfilmung "Sweeney Todd". Angeblich als nächstes geplant: Eine Rolle in den Comic-Verfilmungen "Sin City 2" und "Sin City 3". Tuschelt man zumindest in der Hollywood-Gerüchteküche …

Interviews

Interview mit Johnny Depp zu seinem Film "From Hell"
Interviews, 14. Januar 2002
Sie sind seit langem Jack-the-Ripper-Spezialist - nun spielen Sie den Kommissar, der ihn jagt...Johnny Depp: Ja, ich bin von diesem Fall besessen, seit ich noch ziemlich jung war - vielleicht zu jung. Immerhin ist dies einer der großen, ungelösten Kriminalfälle des 20. Jahrhunderts. Außerdem war die… mehr >
Johnny Depp
Interviews, 14. Dezember 2000
Zudem hoffte er, als Gitarrist der erfolgreichen Rockband "The Kids" in Hollywood Fuß zu fassen, was ihm aber nicht glückte. Statt dessen lernte er den Schauspieler Nicolas Cage kennen, der dem Teenager vorschlug, es doch mal beim Film zu versuchen. Depp willigte ein und hatte 1984 einen Mini-Auftri… mehr >
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