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Klaus Maria Brandauer

Klaus Maria Brandauer

Bürgerlicher Name: Klaus Maria Steng
Geburtsort:
Bad Aussee, Österreich
Auszeichnungen:
Bambi (Deutschland) 2003
Bayerischer Filmpreis (Deutschland) 1986
Berlinale (Deutschland): Kamera 1987
Deutscher Filmpreis (Deutschland) 1990
Golden Globe (USA) 1986
National Board of Review Award (USA) 1985
Veröffentlicht:
08.12.2000
 
Klaus Maria Brandauer gehört zweifelsohne zu den größten deutschsprachigen Schauspielern. 1944 im österreichischen Bad Aussee geboren, studierte er zunächst zwei Jahre lang an der Stuttgarter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst.

Nach seinem Schauspieldebüt 1963 am Landestheater Tübingen, wo er als Claudio in Shakespeares "Maß für Maß" zu sehen war, zog es ihn nach Düsseldorf, Salzburg und Zürich, bis er schließlich 1972 ans Wiener Burgtheater berufen wurde. Seinen internationalen Durchbruch beim Film erzielte er mit seiner Rolle als Hendrik Höfgen in Istvan Szabos Klaus-Mann-Verfilmung "Mephisto", die 1982 mit einem Oscar für den besten ausländischen Film ausgezeichnet wurde.

In "Sag niemals nie" (1984) spielte Brandauer ein Jahr später Largo, den fiesen Gegenspieler von Sean Connery alias James Bond. In den achtziger Jahren entstanden eine ganze Reihe bedeutender Verfilmungen: 1985 "Jenseits von Afrika", im gleichen Jahr "Oberst Redl" und 1987 "Hanussen", die Verfilmung des Aufstiegs und Falls des legendären Hellsehers. In diese Reihe gehört auch "Georg Elser - Einer aus Deutschland" (1989). Der Film, der dem Münchner Hitler-Attentäter gewidmet ist, hat besonders nachhaltig die nationale und internationale Fachkritik beeindruckt. Aus den Neunzigern stammen "Speer in London" und "Rembrandt" (beide 1999), "Jeremia" (1998) und "Mario und der Zauberer" (1994), bei dem Brandauer auch Regie führte.
 
 

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