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Hans Albers

Hans Albers

Bürgerlicher Name: Hans Philipp August Albers
Geburtsort:
Hamburg
Sterbedatum:
1960-07-24
Veröffentlicht:
30.11.2000
 
Hans Albers entstammte einer gutbürgerlichen Hamburger Familie. Nach dem Besuch des Gymnasiums begann er eine kaufmännische Lehre bei einer Farb- und Chemikalienhandlung, die er jedoch nicht beendete.

Im Alter von zwanzig Jahren entdeckte er seine Liebe zur Schauspielerei, nahm privaten Schauspielunterricht und erhielt erste Engagements im sächsischen Bad Schandau und in Frankfurt/Main. 1917 kam er nach Berlin, das nach Hamburg zu seiner zweiten Heimat werden sollte. Zunächst wirkte er an mehreren Theatern und Bühnen der Hauptstadt und feierte mit Büchners Stück "Verbrecher" seinen Durchbruch.

Bereits 1911 bekam er seine erste Rolle in dem Stummfilm "Im großen Augenblick", von da an spielte er in über 100 Produktionen mit. Seine Vorliebe für rohe, kühle Rollen, die er mit offensichtlicher Komik und ironischen Übertreibungen ausfüllte, sorgte für steigende Beliebtheit beim Publikum. Nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten zog er sich zusammen mit seiner halbjüdischen Frau an den Starnberger See zurück. Albers drehte aber weiterhin noch Filme. So stand er beispielsweise 1933 für "Flüchtlinge", 1940/42 für "Carl Peters" und im gleichen Jahr für den legendären "Münchhausen" vor der Kamera. Nach dem Krieg entstanden u.a.: "Und über uns der Himmel" (1947), "Käpt'n Bay-Bay" (1952) und "Auf der Reeperbahn nachts um halb eins" (1954).

Mit seiner herben männlichen Art und seinem hanseatischen Charme hat sich der blonde Hans in den Herzen Tausender verewigt.
 
 

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