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Interview mit Thomas Fritsch

Interview mit Thomas Fritsch
© SAT.1
Veröffentlicht:
21.09.2010
"Das zweite Wunder von Loch Ness" am 28.9. um 20.15 Uhr in SAT.1
Herr Fritsch, was gab den Ausschlag, auch bei der Fortsetzung dabei sein zu wollen?
Weil der erste Teil so viel Spaß gemacht hat! Und weil die Arbeit mit Regisseur Micky Rowitz so toll war – und die mit dem Kleinen (Lukas Schust, Anm. d. Red.), den bewundere ich.
Wann hat man außerdem mal die Chance, im deutschen Fernsehen Mystery à la "Der Herr der Ringe" oder "Harry Potter" zu machen?
Und dann dabei den Merlin zu spielen, das ist natürlich toll. Morgens eineinhalb Stunden Maske habe ich ja auch noch nie geschafft! Aber die haben das mit einer Liebe und mit einer Sorgfalt gemacht…
Das wurde natürlich beim ersten Teil auch schon gemacht, aber beim zweiten war es noch konsequenter. Denn im ersten Teil hieß es noch, dass die Figur nicht zu sehr in eine bekannte Richtung – wie der Zauberer aus "Der Herr der Ringe" – gehen kann. Aber wir haben das mit den langen weißen Haaren und dem Bart jetzt doch gemacht, und es passt sehr gut.

Was fasziniert Sie persönlich an den Mythen über Nessie, und glauben Sie selbst an dessen Existenz?
Also, ich war bisher nur einmal am Loch Ness – und zwar, weil wir da gedreht haben. Das war ein verregneter Tag, wie ja meistens da (lacht). Ich war eher ein bisschen enttäuscht, denn es war gar nicht spannend, nur grau in grau und neblig. Also nicht gerade so, dass ich mir vorgestellt habe, da kommt gleich der Kopf aus dem Wasser hoch. Nessie kommt doch eher aus der Fantasie heraus, aber warum auch nicht, wenn die Menschen dort daran glauben und auch die Kinder ihren Spaß haben…

Welche Entwicklung nimmt Ihre Figur im zweiten Teil?
Eine Entwicklung gibt es ja eigentlich gar nicht. Merlin bleibt der berühmteste Zauberer, den es gibt, und er wird weiterhin über Oki und Nessie wachen. Und wenn SAT.1 beziehungsweise Rat Pack einen dritten Teil machen, werden wir mal sehen, wohin das führen wird. Das Schöne ist, dass ich noch eine ganz anders gelagerte Figur spiele, den Schlossbesitzer, vor dem sich der kleine Junge ja auch fürchtet. Aber das habe ich auch mit einem schelmischen Blick gespielt, sodass die Leute merken, dass er eigentlich gar nicht so böse ist. Und unser Regisseur ist ja selber ein großes Kind, einer, der so voller Spaß ist, dass man da mal sehen muss, was noch alles passiert. Ich war ja nur immer mal ein paar Tage da, aber dann am Schluss eine ganze Woche. Das Team war trotz Schnee und Anstrengungen immer gut drauf, und das hat sehr viel Spaß gemacht!

Was war Ihre größte Herausforderung beim Dreh?
Ich musste sehr viel Auto fahren, und ich hatte ein paar Szenen mit dem Kleinen. Aber das war keine Herausforderung, sondern eine Freude! Der ist so begabt und hat zu Recht den Preis gekriegt. Denn was er da mit Oki gespielt hat, findet ja nur in seinem Kopf und durch ein paar Drähte und Markierungen statt. Und das hat er hervorragend gemacht.

Sind Sie persönlich ebenso abenteuerlustig wie Ihre Figur?
Wenn man so einen Schuss Merlin hätte, das wär’ schon was Schönes! Zaubern würde ich gerne können! Aber ansonsten bin ich schon sehr abenteuerlustig. Ich reise gerne, ich gucke gerne. Aber ich hab doch auch ganz gerne meine Ruhe, bin ja auch nicht mehr der Jüngste… Aber diese Weisheit, diesen Humor von Merlin, den er hat, habe ich mir auch angeeignet im Laufe meines Lebens. Also, das Einzige, womit’s noch nicht klappt, ist das Zaubern, aber das übe ich dann für den dritten Teil." (lacht)

Interviews

Interview mit Thomas Fritsch
Interviews, 21. September 2010
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