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Interview mit Christiane Paul
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Interview mit Christiane Paul

ZDF-Zweiteiler "Der Doc und die Hexe" am 20./22.9.
Veröffentlicht:
15.09.2010
 
Sie spielen in "Der Doc und die Hexe" eine Ärztin für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM). Wie haben Sie sich dabei im Mediziner-Milieu gefühlt, das Ihnen, als ausgebildete Ärztin, ja bestens bekannt sein dürfte?
Um ehrlich zu sein, war mir das Gebiet der TCM überhaupt nicht bekannt, insofern habe ich mich am Anfang ziemlich fremd gefühlt, mich aber dann in das Thema mit großem Interesse ganz gut eingearbeitet.

Was hat Sie am Drehbuch gereizt, warum hat Sie die Rolle überzeugt?
Mich hat die Idee einer Screwball-Komödie, die sich im weitesten Sinne an die Tradition der alten amerikanischen Komödien aus den 40er-Jahren anlehnt, gereizt. Die Überhöhung beim Spielen, die Schnelligkeit, der Schlagabtausch in den Dialogen, das fand ich toll und spannend auszuprobieren.

Im Film setzen Sie sehr gekonnt die Akupunktur-Nadeln. Wie haben Sie sich auf die Dreharbeiten vorbereitet?  
Ich habe bei verschiedenen TCM-Medizinern hospitiert, mir die unterschiedlichsten Techniken zeigen und erklären lassen, parallel dazu viel darüber gelesen. Unabhängig davon habe ich mich aber auch mit anderen alternativen Heilmethoden beschäftigt.

Wie halten Sie es denn als studierte Schulmedizinerin mit alternativen Heilmethoden?
Schwierige Frage… wer heilt, hat Recht, oder?

Welche Erfahrungen haben Sie bereits mit der Anwendung der Chinesischen Medizin gemacht?
Ich selbst habe einmal eine Akupunktur erhalten, habe das aber nicht als besonders angenehm empfunden. Während der Drehzeit hat mir die Ärztin, die uns beraten hat, ein Dekokt (abgekochter Sud, Arzneimittel in der Chinesischen Medizin zum Trinken) verordnet und ich glaube, dass mir das wohl geholfen hat.  

Und wie war die Zusammenarbeit mit Dominic Raacke? Standen Sie ihm mit Tipps aus eigenen Erfahrungen zur Seite?
Die Zusammenarbeit war super, er ist die ideale Besetzung für Dr. Wu und es hat Spaß gemacht, mit ihm zu spielen. Und, ja, ich habe ihm ganz am Anfang etwas "gönnerhaft" angeboten, ihm zu helfen, falls er Fragen hat. Aber das war wohl nicht so 'ne tolle Idee, glaube ich (lacht). Er war schon sehr gut vorbereitet.

Im Film sind Sie und Dr. Wu wie Feuer und Wasser, Gegensätze prallen aufeinander. Was macht Dr. Wu trotz seiner arroganten Art anziehend?  
Sicher sind Dr. Wu und Dr. Schöner sehr unterschiedlich, aber es verbindet sie die Liebe zur Medizin und die Leidenschaft, darin sind sie beide gleich. Das erkennen sie und diese Gegensätzlichkeit verursacht eine Spannung, die natürlich auch anziehend ist.
 
 

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