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„Ich weiß gar nicht, ob ich noch moderieren könnte“

„Ich weiß gar nicht, ob ich noch moderieren könnte“

Jasmin Gerat über ihre Karriere, das Berühmtsein und ihren neuen Film
Veröffentlicht:
11.01.2007
 
Sie sind ziemlich mutig und unerschrocken als Franka – sind Sie so auch privat?
Jasmin Gerat: Ich finde Franka nicht ausschließlich mutig, ich finde sie auch sehr naiv. Es fiel mir bis zum Schluss der Dreharbeiten nicht immer leicht, die Figur zu spielen, da sie von meinem Wesen sehr weit entfernt ist.

1994 hat sich Ihr Leben verändert: Sie gewannen die "Bravo-Girl"-Wahl. Wie ging es dann weiter?
Jasmin Gerat: In dem Jahr nach der Wahl bin ich als Model mit meinem Babyspeck von einem Casting zum anderen gegangen und habe gemerkt, dass das gar nichts für mich ist.

Wie wurde aus dem Model eine Moderatorin?
Jasmin Gerat: Ich war damals in der Late Night Show von Thomas Koschwitz, wir hatten ein sehr schönes Gespräch, in dem ich gesagt habe, dass ich gern versuchen würde, vor der Kamera zu arbeiten. Gleich am nächsten Tag hatte ich einen Anruf von dem Regisseur Marcus Rosenmüller, der gerade eine Moderatorin suchte und mich zu einem Casting nach Hamburg einlud – ich wurde prompt genommen.

Was ist Ihnen lieber: drehen oder moderieren?
Jasmin Gerat: Ich moderiere schon seit zehn Jahren nicht mehr. In die Kamera zu sprechen, kann ich mir gar nicht mehr vorstellen – ich weiß gar nicht, ob ich das noch könnte.

Wie war das damals für Sie berühmt zu sein?
Jasmin Gerat: Ich war ja erst 15 Jahre alt – es war sehr viel auf einmal. Damals war alles noch neu, nicht nur für mich: Musik-Fernsehen, VIVA gab’s gerade erst, die Boygroups – und ich war mitten in diesem Strudel. Ich habe gearbeitet wie eine Große, war aber nebenbei auch noch Kind. Es war alles sehr aufregend und sehr schön.

Und heute?
Jasmin Gerat: Dadurch, dass ich heute nicht mehr jeden Tag auf dem Bildschirm zu sehen bin, werde ich nicht mehr so oft angesprochen wie früher. Es gibt Tage, da spüre ich es nicht so, sondern eher meine Freunde, wenn wir unterwegs sind. Anonymität ist etwas Wundervolles.

Was tun Sie, wenn Sie nicht arbeiten?
Jasmin Gerat: Ich schlafe wahnsinnig gern, ich koche viel, treffe mich mit Freunden, genieße einfach die normalen Dinge.

Welche Projekte stehen im neuen Jahr an?
Jasmin Gerat: Ab Januar sind die neuen SOKO-Folgen im ZDF zu sehen – die letzte Staffel mit mir als Jale! Die SOKO war eine wichtige Zeit für mich, aber jetzt freue ich mich auf viel Neues und vor allem, dass ich wieder einzelne Projekte machen kann.

Und Theater?
Jasmin Gerat: Oh ja, ich hätte große Lust, wieder Theater zu spielen. Mal sehen…

Mord auf Rezept: Dienstag, 13.2., 20.15 Uhr, SAT.1
SOKO Köln: dienstags, 18.00 Uhr, ZDF
 
 

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