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Sophie Scholl - Die letzten Tage

Sophie Scholl - Die letzten Tage

Starttermin:
Ab 24. Februar 2005 im Kino
Teaser:
Die dramatischen Geschehnisse um die Geschwister Scholl, jugendliche Widerstandskämpfer gegen die Nazis, kennt in Deutschland spätestens seit Michael Verhoevens Verfilmung "Die weiße Rose" (1982) jedes Kind.
Veröffentlicht:
22.02.2005
 
Nun hat sich Regisseur Marc Rothemund der Geschichte noch einmal angenommen. Er hält sich dabei an die bis 1990 uneinsehbaren Verhörprotokolle aus Partei-Archiven der DDR, porträtiert also die letzten sechs Tage aus dem Leben der Sophie Scholl.

Sophie Scholl (Julia Jentsch), 21-jährige Studentin der Münchner Ludwig-Maximilian-Universität, plant gemeinsam mit ihrem Bruder Hans (Fabian Hinrichs) und anderen Kommilitonen 1943 als "Weiße Rose" eine lebensgefährliche Flugpapier-Aktion. Das Ziel dieser kleinen Gruppe ist ein Aufruf zum Widerstand gegen das Hitler-Regime.

Doch Sophie und Hans werden beim Verteilen der Flugblätter in der Uni erwischt und verhaftet. Es folgen zermürbende Verhöre durch Gestapo-Offiziere (Alexander Held als Gestapo-Mann Robert Mohr), deren Vorgehen durch oben genannte Protokolle im Film genau nachgezeichnet werden kann.

Was der Zuschauer durch den Geschichtsunterricht längst weiß und Sophie Scholl ahnt: Auf die tagelangen Verhöre folgt die Hinrichtung durch das Fallbeil.

Julia Jentsch, Schauspielerin an den Münchener Kammerspielen, brilliert als lebensfrohe Kämpferin, spielt voller Intensität und schenkt dem Kinobesucher Einblick in die Seele von Sophie Scholl. Kein Wunder, dass bei der diesjährigen Berlinale Julia Jentsch für die Darstellung und Marc Rothemund für die Regie jeweils mit dem silbernen Bären ausgezeichnet wurden.

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