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Verbrechen verführt

Verbrechen verführt

Teaser:
Zwei Mädels, eine Krankenschwester und eine verkrachte Schauspielerin, gemeinsam gegen eine kriminelle Organisation - so könnte eine Kurzbeschreibung zu diesem Streifen lauten. Doch damit wäre vielleicht noch etwas zu wenig gesagt.

Veröffentlicht:
06.03.2003
 
Shannon, die Krankenschwester, lebt für ihren Job und die Kranken auf ihrer Station. Die Handlung beginnt an ihrem Geburtstag. Doch anders als erwartet geht ihr Freund nicht mit ihr aus, sondern lässt sie nach einem kleinen Streit sitzen. Shannon besucht also die letzte Vorstellung ihrer schauspielernden Freundin Frances, die danach sofort arbeitslos wird.

Beide verbringen einen gemeinsamen (recht feuchtfröhlichen) Abend miteinander und bekommen schließlich über die Abhörausrüstung von Shannons Freund einen Anruf des Gauners Danny mit, der seiner Flamme davon berichtet, dass er gerade an einem großen Bruch mit Mr. Mason beteiligt ist und danach nie mehr zu arbeiten braucht. Die beiden Grazien erfahren außerdem noch, dass es sich bei der "Bankaktion" um eine Summe von knapp zehn Millionen Englischen Pfund dreht.

Frances versucht daraufhin, ihre Freundin Shannon davon zu überzeugen, dass es doch eine gute Idee wäre, die Gangster zu erpressen und so etwa 500.000 Pfund für "kleinere Einkäufe" zu ergattern. Shannon steigt schließlich mit ein und das Chaos nimmt seinen Lauf...

Zwei dämliche Polizisten verfolgen die Täter und irgendwann auch die "gut aussehende Brünette mit der Taucheruhr und deren noch besser aussehende blonde Partnerin". Allerdings kommen sie fast immer zu spät.

Die Gangsterkomödie mit dem etwas lahmen Anfang gipfelt schließlich in einer wilden Schießerei, in der die beiden Girls die Gauner mit deren eigener Waffensammlung und einigen waghalsigen Tricks in Schach halten. Und wer achtet bei solcher Action noch auf Realismus? Da stört es auch nicht weiter, dass eine der Damen mit ihrer Uzi etwa 30 Sekunden Dauerfeuer gibt, obwohl das Magazin schon nach etwa vier Sekunden leer sein müsste.

Alles in allem ein durchaus gelungener Film von "Mr. Bean"-Regisseur Mel Smith. In der ersten Viertelstunde zwar etwas lahm und langweilig, danach aber durchaus spannend und witzig, wenn man den teilweise doch etwas schwarzen britischen Humor zu lieben gelernt hat.

"Verbrechen verführt" ist erschienen bei Buena Vista
 
 

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