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Soloalbum

Soloalbum
Teaser:
Ben (Matthias Schweighöfer) ist erfolgreich: umjubelter Autor bei einem bekannten Musikmagazin und Star der Redaktion. Doch sein gesamtes Leben scheint zu kollabieren, als seine Freundin Katharina (Nora Tschirner) ihn verlässt, weil Ben sich lieber auf einem Kostümfest mit "Anastacia" ("No Angel"-Sandy Möllig) vergnügt.

Veröffentlicht:
17.11.2003
Plötzlich ist Bens Welt aus dem Rhythmus. Er lässt sich erst einmal hängen und verwahrlost völlig. Resultat: Die Feuerwehr steht bei ihm im Zimmer, um zu kontrollieren, ob er noch am Leben ist. Scherze dieser Art sind eng aneinander gereiht in diesem Streifen. Mit Realismus ist es da allerdings nicht weit her.

Oder können Sie mit einem einzigen Farbband in der Schreibmaschine tagelang hunderte von Liebesbriefen schreiben? Halten Sie es für wahrscheinlich, dass Thomas D. (Thomas D.) in eine Musikredaktion einfällt und dort einen Redakteur niederschlägt? Glauben Sie, dass der Chefredakteur (Leander Haußmann) danach einfach nur sagt: "Das ist schon okay. Das war mit unserer Rechtsabteilung so abgesprochen."

Aber es geht ja hierbei auch nicht um Realismus. Im Großen und Ganzen geht es viel eher um Bens Probleme, seine Freundin zurückzuerobern. Hierbei wird er von Apotheker Alf (Wnuk) unterstützt, der mehr als einmal durch seltsame Cocktailmischungen auffällt, die einen Menschen innerhalb weniger Sekunden in den absoluten Rauschzustand oder auch wieder heraus führen können. Zugleich kann Ben sich jederzeit auf die Hilfe seines Freundes und Kollegen Christian verlassen. Dieser neigt zum Philosophieren und sucht selbst noch nach seiner sexuellen Orientierung.

Wo wir gerade beim Thema Sex sind. Dieses Thema nimmt einen zentralen Raum in "Soloalbum" ein. Mehr als einmal wird mehr gezeigt, als für eine Altersfreigabe ab 12 Jahren gut wäre. Gleichzeitig wird aber in jeder erotischen Szene mit dummen Späßen nicht gegeizt.

Alles in allem ein Gag-Feuerwerk, bei dem ein Scherz den nächsten jagt. Einige Witze sind zwar eher geschmacklos und manche werden auch nur dann komisch erscheinen, wenn man mit ein paar Kumpels gemeinsam über den Streifen lacht.

Also: unbedingt in der Gruppe anschauen! Wenn Sie den Film alleine sehen, wird er Ihnen wohl nur einige kleinere Schmunzler entlocken können. Wenn man allerdings mit Freunden lachen und gleich kurz über die überzogenen Inhalte lästern kann, wird dieser Streifen zum absoluten Filmvergnügen. Vor allem eine Gruppe Jugendlicher wird sich durch "Soloalbum" zu wahren Lachkrämpfen hinreißen lassen können.

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