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Der Fluch von Darkness Falls

Der Fluch von Darkness Falls

Teaser:
Nicht alle Feen sind hübsch und noch weniger sind gut. Die Zahnfee scheint jedoch die hässlichste von allen zu sein, und so wundert es nicht, dass sie chronisch schlecht gelaunt ist. Sie kennen die Zahnfee nicht? Die Legende basiert auf der Lebensgeschichte von Matilda Dixon aus Australien. Die Witwe buk irgendwann im 19. Jahrhundert allerlei Leckeres für diejenigen Kinder, die gerade ihren letzten Milchzahn verloren hatten, bis...
Veröffentlicht:
30.10.2003
 
...sie eines Tages durch ein Feuer grausam entstellt wurde und fortan nur noch im Schutze der Dunkelheit außer Haus ging. Eine Porzellanmaske bedeckte dabei immer ihr verbranntes Gesicht. Die Bewohner von Darkness Falls duldeten die merkwürdige Nachbarin zwar, aber nachdem zwei Kinder aus dem Ort verschwunden waren, hatten sie die Schuldige mit Hilfe von Vorurteilen schnell ausgemacht.

Matilda wurde als Kindermörderin gehängt. Am nächsten Tag fand man die vermissten Kleinen bei bester Gesundheit wieder. Pech gehabt, Leute, denn noch auf ihrem luftigen Sterbebett hatte Matilda Rache geschworen und die Zahnfee ward geboren!

"Wahre" Legende oder Drehbuch von "Der Fluch von Darkness Falls"? Finden Sie es heraus, die DVD bietet Ihnen beide Versionen. Die persönliche Geschichte von Kyle (Chaney Kley), dessen Mutter vor zwölf Jahren von der Zahnfee getötet wurde, gehört definitiv zu den modernen, neu erdichteten Zutaten des Films.

Kyle hat das schreckliche Erlebnis noch lange nicht verdaut, und doch muss er zurück nach Darkness Falls, weil er der Einzige zu sein scheint, der dem kleinen Bruder (Lee Cormie) seiner Jugendfreundin Caitlin (Emma Caulfield) helfen kann. Der hat nämlich panische Angst vor der Dunkelheit. Raten Sie mal, warum?

Der junge Regisseur Jonathan Liebesman hatte es von Anfang an nicht leicht. Erstens war "Der Fluch von Darkness Falls" sein erster großer Film und deshalb seine Bewährungsprobe im Big Business. Und zweitens durfte er nicht zu viel Blut und schon gar keine Innereien zeigen, weil möglichst viel (junges) Kinopublikum an der Kasse auf den Einlass warten sollte.

In den USA durfte man schon ab 13 ganz legal zu "Der Fluch von Darkness Falls" Popcorn essen, ohne die Kartenverkäuferin mit Ausweismodifikationen täuschen zu müssen. Liebesman musste den Horror also durch Spannung statt Blut erzeugen.

Und genau das bewahrt "Der Fluch von Darkness Falls" davor, ein B-Movie zu sein. Regie-Greenhorn Liebesman hatte ein erfahrenes Team zur Seite, sodass der donnernde Sound, die hektische Kameraführung und zu guter Letzt das große Silikonmonster-Finale dem Streifen eine gewisse Originalität verleihen. Der Rest ist Ware von der Stange, die den echten Horror-Experten nicht allzu sehr beeindrucken dürfte.

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