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Der Anschlag

Der Anschlag
Teaser:
Schlafende Hunde beißen nicht. Dumm nur, wenn die Hunde geweckt werden. Hund 1: Eine Atombombe, die zwanzig Jahre in der Wüste lag, wird ausgegraben. Hund 2: Neonazi Dressler (Alan Bates) wittert seine Chance, die ehemaligen Supermächte des Kalten Krieges aus ihrer zerbrechlichen Freundschaft zu reißen, damit sie sich gegenseitig zerstören. Dafür hetzt Hund 2 Hund 1 auf Baltimore. Die Stadt an der amerikanischen Ostküste erlebt die atomare Katastrophe.
Veröffentlicht:
05.08.2002
Dressler nutzt eine günstige Gelegenheit, denn der neue russische Präsident Nemerov (Ciaran Hinds) ist den Amerikanern gänzlich unbekannt, daher unberechenbar und äußerst verdächtig, für den Anschlag verantwortlich zu sein. Der Einzige, der Nemerov richtig einschätzen kann, ist der junge Jack Ryan (Ben Affleck). Schließlich hat er über den Werdegang des Russen promoviert. Zusammen mit Geheimdienst-Chef William Cabot (Morgan Freeman) geht Ryan das Unternehmen "Weltrettung" an.

"Der Anschlag" wurde vor der echten Katastrophe, die am 11. September 2001 eine amerikanische Ostküstenstadt heimsuchte, abgedreht. Verständlich, dass die vierte Clancy-Verfilmung nach "Jagd auf Roter Oktober", "Die Stunde der Patrioten" und "Das Kartell" erstmal auf Eis gelegt wurde.

Interessant: Der Held ist 30 Jahre jünger als noch im letzten Jack-Ryan-Streifen (mit Harrison Ford), die Handlung spielt aber im Jetzt und Heute. Darum geht es aber auch nicht. Durch die Anschläge auf die Twin Towers im letzten Jahr hinkt der Film der Wirklichkeit hinterher, vor deren Möglichkeit er eigentlich warnen wollte. Jetzt geht man mit anderen Voraussetzungen ins Kino. Vielleicht deshalb der große Erfolg von "Sum of all Fears" (OT) in Amerika. Ein actiongeladener Thriller mit beängstigender Aktualität.
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