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Das österreichische Fernsehmagazin

11:14

11:14
Starttermin:
Ab 1. September 2005 im Kino
Teaser:
Sportler können weglesen, bei "11:14" geht es nicht um das Fußballergebnis der B-Mannschaften von Barfuß Ägypten gegen Stoppelfeld Reykjavik. Außerdem müsste der Film eigentlich 23:14 heißen, denn sämtliche Handlungsstränge treffen um genau diese Uhrzeit zusammen.

Veröffentlicht:
31.08.2005
Doch fangen wir vorne an, wo immer das ist: Jack (Henry Thomas) ist gegen viertel nach elf im Auto unterwegs, als ihm eine Leiche auf die Motorhaube fällt. Noch bevor er überlegen kann, was als nächstes zu tun ist, alarmiert eine eifrige Zeugin die Polizei und macht sich dünne.

Jack ist eigentlich ein bisschen alkoholisiert und räumt nervös den Flachmann weg, bevor er die Männerleiche kurzerhand in den Kofferraum packt. Doch wie wir alle wissen: Der Kofferraum ist der Ort, den sich Polizisten bei Routinekontrollen am liebsten zeigen lassen.

Dies ist nur eine von fünf Episoden, die irgendwie miteinander verknüpft sind und deren Protagonisten sich alle irgendwann in letzter Zeit über den Weg gelaufen sind, ohne voneinander zu wissen.

Eine Tankstellenkassiererin (Hilary Swank) namens Buzzy, ein paar weibliche Teenager, ein besorgter Vater (Patrick Swayze) und noch jede Menge anderer gescheiterter Existenzen spielen in der irrwitzigen Handlung bedeutende Rollen und geraten von einem Schlamassel in den nächsten.

"11:14" ist das Erstlingswerk von Greg Marcks, von dem Regie und Drehbuch stammen. Der Film des 29-jährigen Filmhochschulabsolventen war bereits 2003 abgedreht und kommt mit Verzögerung erst jetzt in die deutschen Kinos. Eine Perle des schwarzen Humors: ist mit 80 Minuten zwar recht kurz, aber dafür nie langweilig.
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